Foodsharing

60 prall gefüllte Geschenktüten für Alleinstehende und Familien

Die Foodsharing-Aktivisten Christian Brandt, Angelika Millbredt, Linda Brandt, Sasa Ehmann, Ariane Konermann und Elisabeth Erbe packen Geschenktüten, die heute an Bedürftige verteilt werden. Foto: Michael Schütz
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Die Foodsharing-Aktivisten Christian Brandt, Angelika Millbredt, Linda Brandt, Sasa Ehmann, Ariane Konermann und Elisabeth Erbe packen Geschenktüten, die heute an Bedürftige verteilt werden.

Das ist die Heiligabend-Aktion der Remscheider Foodsharing-Gruppe.

Von Sabine Naber

Remscheid. Auf Elisabeth „Liz“ Erbes rundem Tisch im Wohnzimmer stapelten sich gestern Nachmittag Holzkisten mit Mandarinen, Plätzchen, Kaffee, Schokolade, Lebensmittel, aber auch Kerzen, Shampoo, Rasierschaum, ganz viel Spielzeug. Mittendrin saß ein Teddy mit einer Nikolausmütze. Auch ein Karton voller Geschenktüten stand schon bereit, in die die zahlreichen Helferinnen all die Spenden verpacken werden.

Wie erstmals im vergangenen Jahr hatte Remscheids Foodsharing-Botschafterin, die in Lennep wohnt, mit 13 weiteren Frauen Lebensmittel und Sachspenden gesammelt, um sie am Heiligen Abend an Alleinstehende, Familien und all diejenigen, die sich bei der Lebensmittelverteilung gewünscht hatten, beschenkt zu werden, zu verteilen. In jede Tüte kommt auch eine Karte, mit der den Empfängern frohe Weihnachten gewünscht wird.

So funktioniert Foodsharing in Remscheid.

„Es sind Spenden von Privatleuten, aber auch von Supermärkten. Die haben Weihnachtsartikel zum Teil schon abgeschrieben, damit wir sie verteilen können“, freute sich Liz Erbe über das Engagement aller Beteiligten. „Wir werden rund drei Stunden brauchen, um alles einzutüten. Aber danach sind auch wir glücklicher als vorher“, weiß sie aus Erfahrung. Durch diese Aktion sei man als Team noch mal näher zusammengerückt. „Wenn wir die Tüten abstellen und sehen, wie sich die Beschenkten freuen, ist das ein schönes Erlebnis“, ist man sich einig.

Foodsharer haben großzügige Spenden bekommen

Die Logistik hat Angela Heise übernommen. „Ich habe Fahrerlisten geschrieben, damit es nicht kreuz und quer durch Remscheid geht. Und auch Bänder, auf denen steht, für wen die Tüte bestimmt ist. Sie bringt beispielsweise sieben Geschenktüten dem Verein „Seele in Not“ und fährt bis nach Bergisch Born, um Familien zu beschenken.

„Ein Spender hat über 500 Euro für Spielzeug ausgegeben, damit sich Kinder am Heiligen Abend freuen können. Als ich diese Sachen in Empfang nahm, da hatte ich Gänsehautfeeling“, beschreibt sie die Situation. Rund 60 Tüten für 55 Haushalte werden gepackt. „Seid großzügig. Wir haben mehr Spenden bekommen, als wir verschenken können“, ruft Liz Erbe den Helferinnen zu.

Was nicht mehr in die Tüten passt, das werden Foodsharing-Mitglieder am ersten Weihnachtstag ab 11 Uhr auf dem Remscheider Schützenplatz verschenken. Diesen Teil der Verteilung übernimmt die zweite Remscheider Foodsharing-Botschafterin Miriam Starke.

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