Eisenbahn

240 historische Bilder zeigen Wandel des Balkanexpresses

Der dritte Band des Balkanexpresses.
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Der dritte Band des Balkanexpresses.

Autor Kurt Kaiß legt überarbeitete Fassung vor

Von Sabine Naber

Remscheid. Unter der Überschrift „Der Balkanexpress – Die Eisenbahnverbindung Remscheid-Lennep-Opladen“ hat der in Leichlingen wohnende Kurt Kaiß die Rheinisch-Bergische Eisenbahngeschichte weitergeschrieben. Nach zwei Broschüren aus den Jahren 2000 und 2006 ist der gerade erschienene dritte Band ein Buch mit insgesamt 192 Seiten geworden. „Die Geschichte habe ich nicht verändert, aber statt 107 Abbildungen sind es jetzt 240 Fotos, teils in Farbe. Und einen Ausblick auf die neuesten Ideen, das Zauberwort könnte hier Kombitrasse heißen, gibt mein Buch am Ende auch“, sagt der Autor, der 25 Jahre lang am EMMA-Gymnasium unterrichtet und nicht nur von daher einen Bezug zu Remscheid hat.

Im Vorwort erinnert Kaiß daran, dass wohl selten eine Strecke abseits der großen Schienenstränge in der Region eine derart hohe Popularität erlangt hat wie gerade diese Eisenbahnverbindung. „Im Volksmund wurde sie zumindest seit 1931 nachweislich auch „Balkanbahn“ genannt, im Laufe der Jahrzehnte wandelte sich diese Bezeichnung zum Begriff „Balkanexpress.“

Chronologisch geht es von Kapitel zu Kapitel durch die Geschichte

Im ersten Kapitel seines Buches schildert Kaiß ausführlich den Bau der Eisenbahnverbindung zwischen Lennep und Opladen. Bilder – einige stammen auch aus dem Archiv des RGA – zeigen die Linien mit ihren Stationen oder beispielsweise auch den Fahrplan der Bergisch-Märkischen-Eisenbahn vom Mai 1876.

Bahnhöfe und Streckenführungen sind ein weiteres Thema, in dem der Bahnknoten Lennep eine Rolle spielt. Denn der Ausgangspunkt der rund 28 Kilometer langen Balkanstrecke war der Bahnhof Lennep, der 1868 zunächst nur als Durchgangsstation an der Rittershausen-Remscheider-Linie angelegt worden war. Als die Teilstrecke nach Wermelskirchen und Hückeswagen 1876 und ein Jahr später die Verlängerung nach Wermelskirchen, Hückeswagen und 1881 bis nach Opladen dazu kam, wuchs der Lenneper Bahnhof und gewann damit an Bedeutung.

Mit den Abschnitten „Nach der Stilllegung“ und „Bahngeschichten von gestern“ endet das informative Buch. Es kostet 24 Euro und ist im Buchhandel erhältlich.

Kurt Kaiß, Der Balkanexpress: Die Eisenbahnverbindung Remscheid-Lennep – Opladen, Verlag Astrid Kaiß, 192 Seiten, ISBN 978-3981834536

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