Nachhaltig

BV 1910 setzt auf Energieeffizienz

„Moderne Sportstätte 2022“ macht's möglich: Die 14 Solarzellen auf dem Vereinshaus des BV 1910 werden erneuert. Foto: Michael Schütz
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„Moderne Sportstätte 2022“ macht's möglich: Die 14 Solarzellen auf dem Vereinshaus des BV 1910 werden erneuert.

Landesmittel fließen in die Immobilie.

Von Andreas Weber

Remscheid. Der BV 1910 im Aufwind. Die Mitgliederzahlen steigen (momentan 250), im Spielbetrieb schlägt sich dies mit 10 Mannschaften nieder, für seine sportliche Heimat am Neuenkamp zeichnet sich eine Lösung ab und die Vereinsimmobilie kann saniert und modernisiert werden. Letzteres macht das NRW-Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ möglich.

Aus dem Topf, der Remscheider Sportvereinen mit Eigentum fast 1,5 Millionen Euro beschert, wird auch der kleine, rege Fußballverein bedacht. Insgesamt 42 400 Euro sind vom Land angekündigt für Maßnahmen, die am Ende mit Energieeffizienz zu tun haben. Auf dem Dach des Hauses Neuenkamper Straße 45/47, das der BV 1910 zwischen 1992 und 1993 baute und im Januar 1994 neben dem Aschenplatz einweihte, werden die 14 Solarzellen ausgetauscht.

14 Solarzellen und 26 Duschen werden bis Ende 2020 erneuert

„Nach knapp 30 Jahren ist das dringend notwendig“, findet Geschäftsführer Berthold Fahl, BV10er seit seiner Kindheit mit Leib und Seele und im Oktober fünf Jahre Geschäftsführer. Hauptsächlich werden die Sonnenkollektoren für die Wasserversorgung gebraucht. Allein 1100 Euro Energiekosten fallen für den Verein monatlich an - Wasser ist dabei ein Hauptpunkt. Damit verknüpft, werden die 26 Duschen auf den aktuellen Stand gebracht. Unterputz eingebaut werden Tastaturen mit einer Zeitschaltung, um zu verhindern, dass die Fußballer durch Achtlosigkeit das Wasser nach der Körperpflege weiterlaufen lassen.

Zu 24 Duschen in vier Kabinen gesellen sich zwei weitere in den Schiedsrichter-Kabinen. Auch die Decken werden gemacht, keine Platten mehr verwendet und die Beleuchtung auf LED umgestellt. Eine neue Schließanlage lässt der BV 1910 obendrein einbauen. Insgesamt hat der Club für die Handwerkerarbeiten 74 800 Euro veranschlagt. „Den Eigenanteil von 32 400 Euro werden wir aus gebildeten Rücklagen bestreiten“, meint Berthold Fahl. Noch in diesem Jahr sollen die aufgelisteten Tätigkeiten erledigt werden.

Der 63-jährige Geschäftsführer betonte gegenüber Jens Nettekoven, dem sportpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, der sich Donnerstagmorgen vor Ort anschaute, wo die Mittel in Neuenkamp eingesetzt werden, dass sein Verein „heilfroh sei, dass es dieses Programm gibt“.

Das Vereinseigentum besteht neben dem Sportkomplex aus einer Gastronomie, in der eine Shisha-Bar ist und einer Mietwohnung, die der ehemalige Platzwart bewohnt.

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