Aktion für Klimaschutz

Stadtradeln: Remscheider fahren 170.000 Kilometer mit dem Rad

Bei der Aktion Stadtradeln legten die Fahrradfans 170 000 Kilometer zurück. Nun stand die Abschlussfahrt an. Foto: Peter Klohs
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Bei der Aktion Stadtradeln legten die Fahrradfans 170.000 Kilometer zurück. Nun stand die Abschlussfahrt an.

Die Aktionswochen endeten mit einer Abschlussfahrt. Immer mehr Remscheider machen mit.

Von Peter Klohs

Lennep. Die internationale Kampagne „Stadtradeln“ ruft dazu auf, in einem dreiwöchigen Aktionszeitraum möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen. Obwohl Remscheid nicht direkt als Fahrradstadt gilt, beteiligten sich zahlreiche Interessierte an der Aktion, die in der Stadt am 5. Juni begann und zum dritten Mal stattfand. Sie endete am Freitag mit der Abschlussfahrt.

Klimaschutzmanager Lukas Gregori vom Fachdienst Umwelt zeigte sich begeistert angesichts der rund 70 Mitfahrer, die vom Lenneper Bahnhof aus in Richtung Bergisch Born aufbrachen. „Zu sagen, ich sei hoch zufrieden, ist fast schon untertrieben. Die Aktion wird in Remscheid begeistert aufgenommen, was auch das stetige Wachstum nicht nur der Teilnehmerzahlen beweist“, fügte Gregori hinzu.

Stadtradeln in Remscheid: 700 Radler fahren 170.000 Kilometer

Beinahe 700 Radelnde konnten 2021 verzeichnet werden, nachdem es 2020 noch rund 350 gewesen waren. Die Teilnehmer legten insgesamt knapp 170 000 Kilometer zurück, 80 000 waren es im letzten Jahr. Deutschlandweit, weiß Gregori, wurden mehr als 66 Millionen Kilometer in mehr als 2000 teilnehmenden Kommunen gefahren und somit 10.000 Tonnen CO2 vermieden.

Abschlussfahrt von der Balkantrasse über Hückeswagen, Niedernfeld, Panzertalsperre zum Bahnhof Lennep

Die Abschlussfahrt führte entlang der Balkantrasse, am Abzweig Bergisch Born in Richtung Hückeswagen, legte am Wanderparkplatz Niedernfeld auf Rader Stadtgebiet eine Pause ein. Weitere Stationen waren die Wuppersperre und die Panzertalsperre, bevor es zum Lenneper Bahnhof zurückging.

RV Adler Lüttringhausen stellte die größte Gruppe

Der RV Adler Lüttringhausen, der die Stadt seit jeher beim „Stadtradeln“ unterstützt, stellte wie immer die größte Gruppe unter den Teilnehmenden. „Ehrensache“, sagte Raoul Henke, Vorsitzender des Radsportvereins. „Es macht immer wieder großen Spaß. Besonders dann, wenn sich die Teilnehmerzahl und die Anzahl der gefahrenen Kilometer stetig erhöht.“

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