Bildung

15.872 Schüler besuchen Remscheids Schulen

784 Schüler besuchen 20/21 das Rögy in Lennep: hier die Klasse 8c mit Lehrerin Paulina Rasch. Foto: Roland Keusch
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784 Schüler besuchen 20/21 das Rögy in Lennep: hier die Klasse 8c mit Lehrerin Paulina Rasch.

Statistik des Fachdienstes Schule und Bildung: Gymnasien verzeichnen höchste Klassenstärke.

Von Andreas Weber

15 872 Schüler – 8461 Jungen und 7411 Mädchen – werden in Remscheid in 626 Klassen unterrichtet. Die höchste Klassenstärke gibt es im Schnitt in den Gymnasien (27,84 Schüler), gefolgt von Gesamtschulen (27,04), Realschulen (26,55), Sekundarschule (25,39), Grundschulen (24,54), Hauptschule (20,86), Berufskollegs (19,61) und den Förderschulen (11,60). Dies weist die Schulstatistik aus, die der Fachdienst Schule und Bildung mit Stand vom 15. Oktober 2020 erstellt hat.

Die Entwicklung der Schülerzahlen in den vergangenen 20 Jahren ist insgesamt stark rückläufig analog zur sinkenden Bevölkerungszahl. Von 1990 (17 831) kletterten sie bis auf einen Spitzenwert in 1999 (19 268), um dann nach ein paar Jahren der Stagnation auf hohem Niveau erstmals 2014 unter 16 000 zu sacken. Dort ist der Wert geblieben. Nur in 2018 (15 760) waren es noch weniger als zurzeit.

3976 Schüler besuchen die Grundschulen, 3529 die Berufskollegs, 3095 die Gymnasien, 2461 die Gesamtschulen, 1407 die Realschulen. 509 besuchen die beiden Förderschulen, 457 die Sekundarschule, 438 die Hauptschule.

Von den 15 872 weist die Statistik 2212 als Ausländer aus. Den höchsten Anteil dabei hat die Hauptschule mit 172 von 436 Schülern, den niedrigsten haben die Gymnasien mit 185 von 2910.

Dörpfeld-Grundschule zählt mit 332 die meisten Schüler

Klammert man die vier Grundschulen mit zwei Standorten aus, so ist die GGS Reinshagen die schülerstärkste mit 312, gefolgt von Am Stadtpark mit 310, Hackenberg mit 265 sowie Hasten und Siepen (je 221). Insgesamt die meisten Grundschüler sind in Dörpfeld. Die 332 verteilen sich auf 225 am Standort Dörpfeld und 107 in Struck. Die kleinste Grundschule ist Steinberg mit 153 Kindern.

Bei der Entwicklung der Schülerzahlen verraten die Säulen-Grafiken seit 2013 Stabilität. Gymnasien, Gesamtschulen, Realschulen, Berufskollegs und Grundschule haben weder signifikante Verluste noch Zunahmen in den vergangenen sieben Jahren. Eine Ausnahme macht nur die Hauptschule. Deren Kurve zeigt nach den Schließungen Rosenhügel und Wilhelmstraße nach unten. Gab es 2013 noch 1068 Hauptschüler, so sind es jetzt 438 in der Hauptschule Hackenberg mit ihrer Dependance Wilhelmstraße.

Unter den vier Gymnasien ist das Ernst-Moritz-Arndt mit 885 Schülern von der Schülerzahl das größte, gefolgt vom Rögy (784), dem Leibniz (732) und dem GBG (694). Den höchsten Anteil an Zuwandererkindern hat dabei das EMA mit 493 (55,71 %), im Rögy sind es 305 (38,90 %), GBG 262 (37,90 %) und dem Leibniz 209 (28,55 %).

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