Spaß

„Zirkus Wuppsala“ zeigt großes Können

Die Kinder des Familienzentrums Wupper zeigten Geschick und komödiantisches Talent bei ihrer Aufführung.
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Die Kinder des Familienzentrums Wupper zeigten Geschick und komödiantisches Talent bei ihrer Aufführung.

Die Kinder der Kita Wupper boten mit dem Kölner Spielecircus ein tolles Programm.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Es summte und brummte am Samstagnachmittag in der GGS Wupper. Aus den Boxen dröhnte beschwingte Zirkusmusik, die Aula war zur Zirkusmanege umgestaltet worden – der Manege eines sehr gut besuchten Zirkus wohlgemerkt.

Eine Woche lang war der „Kölner Spielecircus“ in der benachbarten  Städtischen Kita/Familienzentrum Wupper zu Besuch gewesen, gemeinsam mit den Kindern wurde da mal eben der „Zirkus Wuppsala“ aus der Taufe gehoben. Von Montag bis Freitag wurde das Programm einstudiert, das dann am Samstag in der Aula der nahen Grundschule GGS aufgeführt wurde.

Und was für ein Programm das war! Die kleinen Nachwuchs-Clowns, -Artisten und
-Komödianten hatten jede Menge Spaß, die beschwingte Musik aus den Boxen tat das Ihrige dazu, und natürlich waren da auch die vielen großen und kleinen Menschen im Publikum, die mit ihrem ausdauernden und kräftige Szenenapplaus den Zirkus anfeuerten.

Den Anfang markierten die Clowns. Die ließen sie sich der Reihe nach mit einem dicken Gummihammer per Kopfnuss außer Gefecht setzen. Darauf reagierte die Zirkusdirektorin mit gespielter Empörung, wollte die ausgeknockten Clowns aus der Manege scheuchen, was die jedoch verweigerten. Als nächstes erschienen kleine grüne Männchen vom Mars, die am Vormittag noch im Schulhof gelandet waren – und die Gelegenheit gleich nutzten, um eine schicke Teller-Jonglage hinzulegen.

Ebenfalls artistisch waren die „Paradiesvögel“ unterwegs, die als nächstes in die Arena kamen. In wunderschön bunte Flatterkleidchen gehüllt, balancierten die kleinen Artisten, mit oder ohne Hula-Hoop-Reifen, mit oder ohne Augenbinde, über eine aufgespannte Slackline. Zur Auflockerung nach dieser nervenaufreibenden Artistik-Einlage betraten dann fünf Zwerge mit Seppelhüten die Manege und sorgten mit ihrer humorvollen Darbietung wieder für ausgiebiges Gelächter im Publikum.

Es war ein eindrucksvolles Programm, das dieser Nachwuchs-Zirkus in nur einer Woche auf die Beine gestellt hatte. Als dann noch die „Leiter-Piraten“ in die Manege kamen, war die Begeisterung im Publikum kaum zu bremsen. Und wenn man dann in die erschöpften, aber sehr glücklichen Gesichter der Zirkuskinder blickte, dann wurde einem klar, dass sich die Arbeit des Kölner Spielecircus mehr als nur gelohnt hatte.

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