Zehn Jubilare schwelgen in Erinnerungen

Gruppenbild mit Pfarrer: die Jubilare der evangelischen Kirchengemeinde Remlingrade-Dahlerau mit Pfarrer Albrecht Keller. Foto: Jürgen Moll
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Gruppenbild mit Pfarrer: die Jubilare der evangelischen Kirchengemeinde Remlingrade-Dahlerau mit Pfarrer Albrecht Keller.

Die evangelische Kirchengemeinde Remlingrade-Dahlerau feierte Jubelkonfirmationen nach

-trei- Pfarrer Albrecht Keller begrüßte Sonntagmorgen zehn Jubilare in der Kirche am Siedlungsweg. Die evangelische Kirchengemeinde Remlingrade-Dahlerau konnte endlich die Jubelkonfirmationen nachholen, die im Vorjahr aufgrund der Pandemie nicht gefeiert werden konnten.

Die Männer und Frauen, die vor 50, 60 oder 70 Jahren in ihrer Gemeinde konfirmiert wurden, waren zu dem Festgottesdienst eingeladen. Mit der musikalischen Unterstützung des Posaunenchors Remlingrade konnten sie sich an ihre Konfirmation erinnern, die nun schon so viele Jahrzehnte zurückliegt.

„Eine Jubelkonfirmation ist ein Zeitpunkt, an dem die meisten Menschen auf ihr Leben zurückblicken.“

Pfarrer Albrecht Keller

Albrecht Keller nahm die Jubiläen zum Anlass, um auf die Lebensbahnen der Gemeindeglieder zurückzublicken. Jeder von ihnen hat eine andere Laufbahn eingeschlagen. „Gott bleibt der Lokführer auf unserer Lebensbahn, denn er kennt unser Leben am besten. Dass uns unser Leben nur anvertraut ist und wir nicht darüber verfügen können, haben wir alle während der Pandemie gespürt. Jedes Leben hat sein eigenes Tempo und Ziel“, sagte der Pfarrer.

Er weiß, dass man sich nach Jahrzehnten fragt, was man in seinem Leben erreicht hat. „Immer auf einer Achterbahn zu fahren ist zu anstrengend, der ständige Vergleich mit anderen Menschen steigert den Druck. Eine Jubelkonfirmation ist ein Zeitpunkt, an dem die meisten Menschen auf ihr Leben zurückblicken.“

Begleitet werden viele Lebensbahnen von dem Konfirmationsspruch, der im zarten Alter ausgewählt wird. Obwohl Biografien oft anders verlaufen als gedacht, ist der Konfirmationsspruch für zahlreiche Christen eine Konstante in ihrem Leben. So geht es auch Hannelore Hilbert. Die 85-Jährige hat ihren Konfirmationsspruch nie vergessen. „Ich habe ihn vor meiner Konfirmation auswendig gelernt und oft an ihn zurückgedacht. Das tue ich auch heute“, sagte sie. Dass ihre Konfirmation schon 70 Jahre zurückliegt, ist auch für sie schwer vorstellbar. „Die Zeit ist schnell vergangenen“, sagte sie.

So geht es auch Hugo Spelsberg, der ebenfalls vor 70 Jahren konfirmiert wurde. „Das Jubiläum heute zu feiern, finde ich schön“, sagte der Landwirt, der außerdem seit Jahrzehnten Teil des Posaunenchors ist.

Nach dem Festgottesdienst kamen die Jubilare im Bürgerzentrum am Siedlungsweg zusammen, um in Erinnerungen zu schwelgen.

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