Wuppertrail ist bereit für die neue Saison

Dennis Jaroschek am Startpunkt der Draisinenstrecke in Beyenburg. Durch die Corona-Lockerungen hoffen die Vereinsmitglieder auf viel Zuspruch. Foto: trei (Archiv)
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Dennis Jaroschek am Startpunkt der Draisinenstrecke in Beyenburg. Durch die Corona-Lockerungen hoffen die Vereinsmitglieder auf viel Zuspruch.

Bald rollen die Draisinen zwischen Beyenburg und Rade wieder

Von Flora Treiber

Touristen, die das Gebiet der Wupper auf einem ungewöhnlichen Weg kennenlernen wollen, sollten eine Draisinenfahrt in Erwägung ziehen. Die alte Bahnstrecke zwischen Wuppertal-Beyenburg und der Ortschaft Wilhelmstal in Radevormwald wird vom Verein Wuppertrail befahren. Die Fahrrad-Draisinen, die am Stausee starten und dann in Richtung Wupperorte in Radevormwald rollen, sind beliebt.

Der Saisonstart 2022 war eigentlich für das vergangene Wochenende geplant, doch es gibt eine Verzögerung. „Wir sind die Strecke am Wochenende abgegangen, und es lag zu viel Schnee, um die Draisinen fahren zu lassen“, sagt Dennis Jaroschek, der Vorsitzende des Vereins. Die Saison wird starten, sobald das Wetter mitspielt. „Noch sind die Buchungen etwas zögerlich. Sobald das Wetter besser wird, rechnen wir mit einem hohen Andrang“, sagt der Vorsitzende.

„Ob jung oder alt, ob Familie oder Betriebsausflug, viele verschiedene Gruppen finden sich unter unseren Reisenden. Inzwischen haben wir auch schon einige Stammgaste, die jedes Jahr erneut eine Tour bei uns buchen“, sagt Niko Bogdanovic, der ebenfalls Mitglied des Vereinsvorstandes ist.

Die historische Eisenbahnstrecke begeistert viele; jede Draisinenfahrt wird von einem „kleinen Lokführer“ begleitet. Für diese Aufgabe sucht der Verein neue Mitarbeiter auf Minijob-Basis, die auf der Strecke für Sicherheit, aber auch für Hintergrundwissen zu der früheren Eisenbahnverbindung sorgen.

Die Strecke der Tour ist zwölf Kilometer lang

Die Saison 2022 lauft bis Ende Oktober. Im Einsatz sind zehn Draisinen, die alle überprüft und auf die neue Saison vorbereitet wurden. Auch die Strecke und die Bahnübergänge sind freigegeben. Alle Fahrten beginnen und enden in Wuppertal-Beyenburg und fuhren von dort aus nach Radevormwald und wieder zurück. Gedreht wird an dem alten Bahnhof in Dahlhausen.

Nach Wilhelmstal können die Draisinen in dieser Saison nicht fahren, weil eine Brücke auf der Strecke Sanierungsbedarf hat. Die Strecke ist zwölf Kilometer lang und dauert etwa 2,5 Stunden. Der Verein besitzt auch zwei rollstuhlgerechte Draisinen. 2021 sind knapp 3000 Menschen mit den Draisinen gefahren, vor der Pandemie lag die Zahl der Fahrgäste bei knapp 6000. Der Verein hofft, an die Erfolgsgeschichte anknüpfen zu können, denn Einschränkungen gibt es aufgrund der Pandemie nicht mehr.

Buchen kann man die Fahrten mit einer Wuppertrail-Draisine am besten über die Internetseite des Vereins. Für Sonderbuchungen kann man den Verein über ein Info-Telefon erreichen, das montags von 20 bis 21 Uhr besetzt ist: Tel. (0 21 91) 59 89 79 0.

Der Wuppertrail freut sich jetzt auf die neue Saison. Auch Hunde dürfen mitfahren.

www.wuppertrail.com

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