Café des Wülfingmuseums

Wupper-Konferenz zur Quartiersarbeit

Förderung läuft Ende des Jahres aus.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. In den Wupperorten hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Dank Förderprogrammen, dank ansässiger Vereine und Institutionen und dank des Quartiersmanagements. Letzteres versteht sich als Sprachrohr der Bewohner und Bewohnerinnen, als zentrale Anlaufstelle im Quartier. Aufgebaut wurde unter anderem der Quartiersblog, der über alle Termine in Wupperorten berichtet.

Im Oktober 2021 übernahm David Truszczynski als Quartiersmanager von Marie Steinhauer. Gefördert wird diese Stelle, die Teil des Integrierten Handlungskonzepts (InHK) Wupperorte ist, mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Sozialfonds, des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und der Städtebauförderung NRW. Truszczynski unterstützt derzeit die Organisation des Martinszugs an der Wupper, kümmert sich um die Anträge für den Verfügungsfond des Quartiers. Der Fonds gibt Bürgern und Vereinen vor Ort die Möglichkeit, Projekte fördern zu lassen.

Das Intergrierte Handlungskonzept für die Wupperorte läuft Ende 2023 aus. Das Quartiersmanagement bereits Ende 2022. „Die Stadt hat einen Antrag an die Bezirksregierung Köln gestellt, dass die Förderung der Quartiersarbeit weitergeht. Aber das ist noch offen“, berichtet David Truszczynski.

Mit diesem Hintergrund wird am Dienstag, 20. September, im Café des Wülfingmuseums, Am Graben, eine sogenannte Wupper-Konferenz stattfinden. Eingeladen sind alle Wupperaner Vereine und Institutionen, auch Bürgermeister Johannes Mans wird dabei sein. Beginn ist um 18 Uhr.

„Wir wollen informieren, wie es weitergeht, aber auch bestärken, dass man an der Wupper weiterhin mit einer Stimme auftritt – gegebenenfalls auch ohne Quartiersmanagement“, sagt David Truszczynski.

Auf der Konferenz sollen Grundpfeiler gesetzt werden, auch unter Mitwirkung des Bürgervereins an der Wupper, der ein wichtiger Bestandteil im Quartier sei. „Der Blick wird sich auf der Konferenz darauf richten, wie man die Stadtteilarbeit weiterführen kann und auch wie man sie intensiviert.“ Eine zentrale Anlaufstelle solle dabei das Bürgerzentrum am Siedlungsweg bilden, das gerade in der Fertigstellung sei.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Stadtradeln: Nur knapp die 50.000 Kilometer verfehlt
Stadtradeln: Nur knapp die 50.000 Kilometer verfehlt
Stadtradeln: Nur knapp die 50.000 Kilometer verfehlt
Ordnungsamt: Hecke darf nicht in den Gehweg hineinwachsen
Ordnungsamt: Hecke darf nicht in den Gehweg hineinwachsen
Ordnungsamt: Hecke darf nicht in den Gehweg hineinwachsen

Kommentare