Wupperorte

Wupper-Kita soll neu gebaut werden

Die städtische Kita Wupper soll auf einer Fläche an der Färberstraße neu entstehen
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Die städtische Kita Wupper soll auf einer Fläche an der Färberstraße neu entstehen.

Umbauten wird es auch in der Grundschule geben.

Von Stefan Gilsbach

Die Stadt Radevormwald investiert in den kommenden Jahren viel Geld in die Grundschulen und Kitas. So soll die Katholische Grundschule (KGS) Lindenbaum gemeinsam mit einer Kita einen neuen Standort auf der Fläche „Am Kreuz“ finden. Auch die Grundschule Bergerhof soll am jetzigen Standort neu gebaut werden.

Ein weiteres Vorhaben, diesmal in den Wupperorten, wird nun am heutigen Dienstag, 24. Mai, im Jugendhilfeausschuss und am Tag darauf im Bauausschuss der Stadt Thema sein. Es geht um die Städtische Kindertagesstätte (Kita) Wupper und die benachbarte Gemeinschaftsgrundschule Wupper auf der Brede.

Die Kosten werden mit ungefähr 450 000 Euro beziffert

Bereits Anfang April  hatten die Radevormwalder Ratsmitglieder das Gebäudemanagement der Stadt beauftragt, eine Lösung für den Mehrbedarf an der Grundschule vor Ort, denn dort werden, um den künftigen Bedarf zu decken, zwei zusätzliche Klassenräume inklusive Nebenflächen benötigt. Die Mitarbeiter des Gebäudemanagements schauten sich die Lage auf der Brede an, untersuchten dabei nicht nur die Grundschule, sondern auch die Pavillon-Bauten und das Kita-Gebäude.

Ergebnis: Die Pläne können mit den jetzigen Gebäuden nicht umgesetzt werden. Daher schlägt die Verwaltung nun vor, die Kita auf einer benachbarten Fläche neu zu bauen und das bestehende Gebäude der Grundschule Wupper und den Pavillon der Kita umzubauen.

Die Politik soll laut der Beschlussvorlage für die beiden Ausschüsse nun der Stadt den Auftrag erteilen, die Planungsleistungen auszuschreiben, zu vergeben und umzusetzen. Dabei soll das Radevormwalder Gebäudemanagement durch ein externes Büro unterstützt werden. Die Beauftragung kann und soll stufenweise erfolgen.

Die Kosten für die Planungsmaßnahmen werden in der Vorlage mit ungefähr 450.000 Euro beziffert. „Das bezieht sich allerdings nicht nur auf den Neubau der Kita Wupper, sondern auch auf die Maßnahmen an den Gebäuden der Grundschule“, betont Natalie Enneper vom Gebäudemanagement der Stadt.

Die Fläche, auf der die Kindertagesstätte neu gebaut werden soll, liegt in unmittelbarer Nähe und ist Eigentum der Stadt. Das Areal liegt an der Färberstraße, oberhalb der Sportanlage auf der Brede und unterhalb der Turnhalle. Dieser Standort habe sich bei der Analyse sich als ideal herausgestellt.

Dass die Stadt mit einem höheren Bedarf rechnen musst, hat mit politischen Entscheidungen auf Bundesebene zu tun. Der Bundestag hatte im vergangenen Jahr den Rechtsanspruch auf einen Platz für den Offenen Ganztag für jedes Grundschulkind beschlossen, beginnend in 2026 mit dem ersten Schuljahrgang.

Diesen Mehrbedarf hatte die Stadt bei ihren Planungen bisher nicht berücksichtigt, denn ob der Rechtsanspruch wirklich kommen würde, sei bis Ende 2021 nicht klar gewesen, so die Verwaltung in der  Ausschussvorlage.

Der Tagesordnungspunkt rund um die Pläne für das Familienzentrum auf der Brede ist öffentlich, die Sitzung des Jugendhilfeausschusses beginnt am heutigen Dienstag, 24. Mai, um 17 Uhr im Saal des Bürgerhauses in der Schlossmacherstraße 4-5. Um die gleiche Uhrzeit ist der Punkt auch Thema im Bauausschuss am Mittwoch, 25. Mai, ebenfalls im Saal des Bürgerhauses.

Familienzentrum

Die Kita ist für 57 Kinder im Alter von einem Jahr bis zur Schulpflicht ausgelegt und hat montags bis freitags von 7 bis 16 Uhr geöffnet. Gemeinsam mit der Grundschule und dem benachbarten Jugendzentrum „Life“ bildet die Kindertagesstätte ein Familienzentrum als Anlaufstelle.

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