Baustelle

Wülfingstraße ist für den Verkehr freigegeben

So präsentierte sich die Abfahrt der Wülfingstraße hinab zur Siedlung im Tal am Donnerstag. Am Tag darauf hat die Stadtverwaltung mitgeteilt, dass die Straße wieder befahren werden kann.
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So präsentierte sich die Abfahrt der Wülfingstraße hinab zur Siedlung im Tal am Donnerstag. Am Tag darauf hat die Stadtverwaltung mitgeteilt, dass die Straße wieder befahren werden kann.

Arbeiten konnten vor Winteranfang beendet werden – Baustelle in Dahlhausen wird aber noch bleiben.

Von Stefan Gilsbach

Radevormwald. Diese Nachricht wird für große Erleichterung in den Wupperorten sorgen, vor allem in der Ortschaft Dahlerau: Die Bauarbeiten an der Wülfingstraße sind abgeschlossen. „Die Wülfingstraße ist wieder freigegeben und die mobile Ampelanlage ist auch wieder in Betrieb. Die Umleitung über das Schnellental ist gesperrt. In den kommenden Wochen werden noch wenige Restarbeiten während des laufenden Betriebs durchgeführt“, teilte Flora Treiber, Referentin der Radevormwalder Verwaltung, am Freitagvormittag mit.

Damit konnte die Verwaltung das Versprechen erfüllen, das Ulrich Dippel, der Leiter des Technischen Bauamtes, gegeben hatte: Dippel hatte im September erklärt, dass die Maßnahme vor dem Winter fertig sein werde.

Anwohner vermissten dort noch Leitplanken

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstag hatte die Verwaltung bereits angedeutet, dass in den nächsten Tagen die Straße wieder freigegeben werden könnte. Petra Ebbinghaus, Ratsfrau für die Fraktion der Alternativen Liste (AL), hatte dazu eine Frage geäußert: Sie habe von mehreren Bürgerinnen und Bürgern gehört, dass an jenem Teil der Straße, der von der L 414 hinab zur Wülfingsiedlung führe, noch Leitplanken fehlten. Die Menschen machten sich Sorgen um die Sicherheit. Das Technische Bauamt konnte laut Flora Treiber die Beschwerde nicht nachvollziehen: Alle nötigen Maßnahmen für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer seien erfüllt worden.

Die Maßnahme hatte eine längere Vorgeschichte. Im Jahr 2017 hatte sich bei einer Überprüfung herausgestellt, dass die Stützmauer entlang der Rampe hinab zur Wülfingsiedlung marode war. Auch Sicherheitsgründen wurde der Randbereich der Straße mit Baken gesichert und eine Baustellenampel installiert. Wegen des geringen Radius für Fahrzeuge droht die Gefahr, dass Verkehrsteilnehmer auf der L 414 in den Durchgangsverkehr geraten.

Die Stadt hatte sich schließlich entschieden, eine neue Mauer an der Zufahrt zu bauen und unterhalb der Straße die Böschung mit Erdreich neu aufzufüllen. Andere Lösungen wären kostspieliger gewesen, hatte Amtsleiter Ulrich Dippel erläutert, vor allem aber hätte die Straße dann noch deutlich länger gesperrt werden müssen. Die Kosten für die Maßnahme waren zu Beginn der Arbeiten mit 750.000 Euro beziffert worden, allerdings könnte die Summe wegen der zwischenzeitlich gestiegenen Baukosten, vor allem beim Material, am Ende höher ausfallen.

Während der Arbeiten gab es keine größeren Probleme, auch die Umleitung über das Schnellental funktionierte, wie schon bei früheren Baumaßnahmen in diesem Bereich. Wegen einiger Engpässe auf der Ausweichstrecke war allerdings die Installierung von Baustellenampeln nötig.

Bei der L 414 brauchen die Wupperaner noch Geduld

Mit der Öffnung der Straße, die seit Mitte August gesperrt gewesen war, ist eine der großen Baumaßnahmen im Tal der Wupper abgeschlossen worden, die lange für Frust bei den Anwohnern gesorgt hatte. Noch nicht abgeschlossen ist allerdings die Maßnahme an der L 414 in Dahlhausen, dort wird nach wie vor die Stützmauer zur Wupper saniert.

Weil größeres Bohrgerät eingesetzt werden musste, war vorübergehend eine Vollsperrung der L 414 notwendig, inzwischen ist die Stelle mit einer Baustellenampel einspurig passierbar. Die Sperrung hatte vor allem bei den Geschäftsleuten am Wuppermarkt für Ärger gesorgt, die starke Umsatzeinbrüche zu verzeichnen hatten.

Etwas Geduld müssen die Wupperaner mit dieser Baustelle noch haben. Wie Rainer Herzog, Sprecher der Abteilung Rhein-Berg des Landesbetriebes Straßen NRW, mitteilt, laufen die Arbeiten an der Mauer und an den Schutzplanken noch. Im Winter müssten die Arbeiten witterungsbedingt voraussichtlich pausieren, sollen aber Anfang 2023 wieder weitergeführt werden. „Der Abschluss der Arbeiten wird für den Zeitpunkt Ende Januar bis Anfang Februar erwartet“, sagt Herzog.

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