Konzepte

Weiterführende Schulen stellen sich den Eltern vor

Jörn Ferner leitet das Schulamt in Radevormwald.
+
Jörn Ferner leitet das Schulamt in Radevormwald.

Stadt lud zu Infoveranstaltung ein.

Radevormwald. Oft ist es keine leichte Aufgabe, wenn Eltern entscheiden sollen, auf welche weiterführende Schule ihre Kinder gehen. Anfang des Jahres müssen die Erziehungsberechtigten mit ihren Viertklässlern entscheiden, wie diese ihre schulische Laufbahn ab Sommer fortsetzen wollen. Deshalb lud die Stadt zu einem Informationsabend ein, an dem die weiterführenden Schulen der Stadt, Theodor-Heuss-Gymnasium und Sekundarschule, ihre Schulkonzepte vorstellten.

50 Eltern waren in GGS Stadt gekommen. Moderiert wurde der Abend von Jörn Ferner. Er leitet bei der Stadt das Amt für Jugend, Schulen, Kultur und Sport. Die Schulleiter Matthias Fischbach-Städing (THG) und Sandra Pahl (Sekundarschule) wurden unterstützt von THG-Erprobungsstufenkoordinator Gunnar Schubert sowie von der Sekundarschule Anja Kliesch, Abteilungsleiterin der fünften bis siebten Jahrgänge, und Stefan Kürten, didaktischer Leiter.

Der Stadt ist es laut Ferner wichtig zu betonen, dass jedem Kind unabhängig von der Grundschulempfehlung eine geeignete Schulform angeboten werden kann und jeder Bildungsabschluss möglich ist. Dabei müsse eine Laufbahnentscheidung nicht zwingend nach der vierten Klasse getroffen werden, denn durch einen Kooperationsvertrag seien die Sekundarschule und das THG miteinander verbunden. „Diese Kooperation ist ein großer Vorteil“, findet Ferner. Davon ließen sich einige Eltern überzeugen und kündigten an, ihr Kind an einer der Schulen anmelden zu wollen – und das, obwohl sie sich zuvor schon in Halver und Remscheid informiert hatten. „Ein solcher Infoabend bietet die Möglichkeit, sich gezielt und bewusst zu entscheiden“, sagt Ferner. Beide Schulen hätten sich gut auf den Abend vorbereitet und sich nicht als Konkurrenten gesehen.

Ferner weiß, dass es mitunter noch Vorbehalte gegenüber der Sekundarschule gibt, weil System und Konzept noch nicht so bekannt seien. Eltern sollten unbedingt auf die Empfehlung der Grundschule für ihr Kind hören. „Dort sitzen die Fachlehrer, die die Kinder besser einschätzen können“, sagt Ferner. Die Wahrnehmung der Eltern über die Leistungsfähigkeit ihres Nachwuchses sei manchmal subjektiv. Eltern müssten sich bewusst machen, dass sie die endgültige Entscheidung treffen und damit auch die Verantwortung übernehmen, sagte Fischbach-Städing. Sei die Empfehlung der Grundschule nicht ganz so eindeutig, sollten sich Eltern über die Lernkompetenz und den Lerntypus ihrer Kinder bewusst werden.

Die Anmeldungen an beiden weiterführenden Schulen laufen zeitgleich vom 6. bis 8. Februar 2023. -rue-

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Freude und Wehmut beim Neustart des Adventsmarkts
Freude und Wehmut beim Neustart des Adventsmarkts
Freude und Wehmut beim Neustart des Adventsmarkts
Rekord-Jahrgang für die Grundschulen
Rekord-Jahrgang für die Grundschulen
Rekord-Jahrgang für die Grundschulen
Annika setzt auf Pferde und gewinnt
Annika setzt auf Pferde und gewinnt
Annika setzt auf Pferde und gewinnt
Bürgerverein feiert zehnjähriges Bestehen
Bürgerverein feiert zehnjähriges Bestehen
Bürgerverein feiert zehnjähriges Bestehen

Kommentare