Adventszeit

Weihnachtswunschbaum in der Sparkasse

Willbert Paffrath, Michael Scholz, Michaela Sippel und Martina Engels (v.l.) mit den Kindern der katholischen Tagesstätte St. Marien.
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Willbert Paffrath, Michael Scholz, Michaela Sippel und Martina Engels (v.l.) mit den Kindern der katholischen Tagesstätte St. Marien.

Noch bis 10. Dezember können Bürger Wünsche von bedürftigen Kindern erfüllen.

Von Cristina Segovia-Buendia

Radevormwald. In der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen sind wieder an einem Tannenbaum Wünsche angepinnt und warten darauf, mitgenommen und erfüllt zu werden. Zum Start der Wunschbaumaktion in der Filiale an der Hohenfuhrstraße sangen die Kinder der Kita St. Marien Weihnachtslieder.

Finja (6) wünscht sich einen laufenden Hund, Elias (5) ein Feuerwehr- oder Polizeiauto. Hannah (6) würde sich über eine Stewardess-Puppe freuen. Diese Wünsche werden ihnen höchstwahrscheinlich ihre Eltern erfüllen. Denn Finja, Elias und Hannah sind glücklicherweise nicht von Armut betroffen.

Bislang konnten in Rade immer alle Wünsche erfüllt werden

Auf den Wunschzetteln am Weihnachtsbaum sind ähnliche Wünsche vermerkt, allerdings von Kindern, deren Familien sich kein üppiges Weihnachtsfest leisten können. Bücher oder eine Puppe wünscht sich beispielsweise eine Sechsjährige, ein Federmäppchen des FC Bayern ein Siebenjähriger. Eine Fünfjährige würde sich über einen plüschigen Teddy mit Musik freuen. Seit 20 Jahren betreut und begleitet Willbert Paffrath bei der Caritas Oberberg die Wunschbaumaktion in der Region. Dass die Bedürftigkeit steige, stellt er fest. Als kleine Aktion begonnen, werden in diesem Jahr 600 Wunschzettel aushängen. In der Sparkassenfiliale an der Hohenfuhrstraße sind es 60. „Bislang konnten immer alle Wünsche erfüllt werden“, berichtet Paffrath zufrieden, der auch dieses Jahr, trotz der angespannteren Lage, daran glaubt. Auch Michael Scholz von der Sparkasse ist überzeugt, dass kein Rader Kind leer ausgeht. „Bereits beim Aufhängen der Wunschzettel standen hier die Mitarbeiter der Filiale Schlange und haben sich einige mitgenommen.“

In den meisten Fällen erfüllen die Schenker nicht nur den Wunsch der Kinder, der einen Wert von 25 Euro nicht überschreiten sollte, und verpacken diesen schön, sondern fügen in der Regel sogar noch ein wenig Schokolade zu, verrät Paffrath. „Die Menschen geben sich sehr viel Mühe bei der Aktion, und die Familien der Kinder, die die Geschenke erhalten, freuen sich riesig.“

Erreicht werden die betroffenen Familien über die Beratungsangebote der Caritas. „Wir kennen die Familien, wissen, wo Not ist und händigen dann gezielt den Wunschzettel aus, damit ihn die Kinder mit ihren Familien ausfüllen“, erklärt Paffrath. Die Schenker fügen dem Päckchen den Wunschzetteln dann wieder bei, damit dieses auch beim richtigen Kind landet. Die Caritas kümmert sich darum, die Geschenke einzusammeln und sie den Kindern auszuhändigen. „Immer wieder eine schöne Aktion“, finden Paffrath und Scholz. Die Wunschzettel können in der Sparkasse abgeholt werden. Erfüllte Wünsche sollten bis spätestens zum 10. Dezember wieder in der Filiale abgegeben werden.

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