Stromsparen

Weihnachtsbeleuchtung wird reduziert

Die gesamte Weihnachtsbeleuchtung in Rade ist schon seit Jahren komplett auf LED umgestellt.
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Die gesamte Weihnachtsbeleuchtung in Rade ist schon seit Jahren komplett auf LED umgestellt.
  • Gunnar Freudenberg
    VonGunnar Freudenberg
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In der Stadt und an der Wupper wird es täglich nur noch zwischen 17 und 20 Uhr festlich.

Radevormwald. In der dunklen Jahreszeit und in den Wochen vor Weihnachten hat die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt und in den Wupperorten eine große Bedeutung. Nicht nur der Einzelhandel und die Gastronomie profitieren von der illuminierten Stadt, auch für die Bürgerinnen und Bürger ist die Beleuchtung wichtig.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise war die Stadt Radevormwald jedoch gezwungen, die Weihnachtsbeleuchtung für dieses Jahr zu hinterfragen und mit den verantwortlichen Akteuren eine Lösung zu erarbeiten, die einen Mittelweg zwischen Stärkung des Einzelhandels, zuversichtlicher Weihnachtsstimmung, aber auch der Notwendigkeit des Stromsparens findet.

Da die gesamte Weihnachtsbeleuchtung in Radevormwald schon seit vielen Jahren komplett auf LED umgestellt ist und der Verbrauch und die Kosten sehr gering sind, geht es bei der diesjährigen Planung der Weihnachtsbeleuchtung auch um ein sichtbares Symbol.

„Wir wollen mit der reduzierten Weihnachtsbeleuchtung einen Beitrag zu der gesamten Energiebilanz leisten und Kilowattstunden einsparen“, sagt Bürgermeister Johannes Mans. Deswegen werde die Weihnachtsbeleuchtung in Radevormwald in diesem Winter täglich nur noch zwischen 17 und 20 Uhr leuchten. „Mit der einheitlichen Regelung wollen wir ein Zeichen setzen“, führt Mans weiter aus.

Die Entscheidung hat die Stadtverwaltung in Absprache mit dem Heimat- und Verkehrsverein (HVV), der Radevormwalder Werbegemeinschaft „Rade lebt“ und dem Bürgerverein für die Wupperorte getroffen. Auch die Ökumene Radevormwald war an der Entscheidung beteiligt. Die Vereine, die federführend für die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt auf der Höhe verantwortlich sind, finden es wichtig, ein Zeichen zu setzen, aber Bürgerinnen und Bürgern in angespannten Zeiten auch Licht zu spenden.

Vom 24. November bis zum 6. Januar leuchtet es

Die Weihnachtsbeleuchtung wird in diesem Jahr von dem Donnerstag nach Totensonntag, 24. November, bis zum 6. Januar in Betrieb sein. Einzige Änderung für dieses Jahr ist also das deutlich kürzere Zeitfenster. Das heißt: Morgens wird die Weihnachtsbeleuchtung weder in der Innenstadt noch in den Wupperorten leuchten.

An dieser einheitlichen Regelung für die Weihnachtsbeleuchtung im gesamten Stadtgebiet werden sich auch die Effektbeleuchtungen der Kirchen orientieren. Einige Strahler werden komplett abgestellt, andere leuchten ebenfalls nur im Zeitfenster von 17 bis 20 Uhr, insofern es technisch umsetzbar ist.

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