Engagement

Wehrleute freuen sich über Löschfahrzeug

Gruppenbild mit dem neuen Einsatzfahrzeug (v. l.): André Schröder, Michael Ottofülling, Johannes Mans, Daniel Longerich, Dietmar Hasenburg.
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Gruppenbild mit dem neuen Einsatzfahrzeug (v. l.): André Schröder, Michael Ottofülling, Johannes Mans, Daniel Longerich, Dietmar Hasenburg.

Freiwillige Einheit Borbeck erhält in 130 Jahren erstmals keine gebrauchte Technik.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Eine Fahrzeugübergabe ist immer ein besonderer Moment. Und so verwunderte es nicht, dass am Freitagabend nicht nur die Löschgruppe Borbeck der Freiwilligen Feuerwehr zum ländlich gelegenen Gerätehaus gekommen war, sondern auch viele andere Feuerwehrleute, Stadtbrandinspektor Dietmar Hasenburg, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Bürgermeister Johannes Mans.

Anlass war besagte Fahrzeugübergabe – das Auto stand in Garage des Gerätehauses, ein rot-weißes Feuerwehrauto mit der Bezeichnung TSF-W. Eine Premiere übrigens, wie Hasenburg, selbst ein wenig überrascht davon, mitteilte. „Das TSF-W, das Kürzel bedeutet übrigens: Tragkraftspritzenfahrzeug, ist das erste wirklich neue Fahrzeug, das die Löschgruppe Borbeck in ihrer über 130-jährigen Geschichte bekommt“, sagte der Stadtbrandinspektor. Die neuen Fahrzeuge seien nämlich bislang immer direkt zur Feuerwehr Stadt gekommen. „Es wird aber nicht das Letzte sein, auch wenn ihr jetzt erst einmal 20 bis 25 Jahre werdet warten müssen“, ergänzte Hasenburg schmunzelnd.

Der Stadtbrandinspektor wollte nach eigenen Worten nicht mit technischen Details langweilen, brachte aber dennoch kurz ein paar Informationen über das neue Fahrzeug. „Ein Tragkraftspritzenfahrzeug ist ein Feuerwehrauto, das über eine mobile und herausnehmbare Pumpe verfügt“, sagte er.

Das Fahrzeug habe 224 000 Euro gekostet, wovon 17 000 Euro für die neue Beladung veranschlagt worden seien. „Wir konnten viel an vorhandener Beladung übernehmen. Wir sind der Stadtverwaltung und der Politik sehr dankbar dafür, dass wir dieses neue Fahrzeug anschaffen konnten“, sagte Hasenburg weiter. Die Planungen dazu hätten im Februar 2021 begonnen, nur ein Jahr später habe das Auto dann bestellt werden können. „Dass wir jetzt, nur ein gutes halbes Jahr später, dieses Fahrzeug hier stehen haben, ist heutzutage ein kleines Wunder – normalerweise müssten wir zwei bis drei Jahre nach Bestellung warten“, sagte Hasenburg.

Bürgermeister: Feuerwehr ist wichtiges Ehrenamt

Auch der Bürgermeister freute sich sichtlich, den symbolischen Schlüssel an den Stadtbrandinspektor übergeben zu können, den dieser anschließend direkt an die Borbecker Löschgruppe weitergab. „Ich muss meinen Dank an die Politik und den Stadtrat aussprechen, da es nur in einem guten Schulterschluss möglich ist, so eine Anschaffung zu tätigen“, sagte das Stadtoberhaupt.

Die Anschaffung sei ein gutes und deutliches Signal an die Rader Feuerwehr im Allgemeinen und nun die Borbecker Löschgruppe im Speziellen, dass die Stadt wisse, welch wichtige und hervorragende ehrenamtliche Arbeit hier geleistet werde. „Es ist ein wichtiges Bindeglied in der Gesellschaft, dass sich Menschen wie Sie im Ehrenamt engagieren“, sagte Mans. Er betonte weiter, dass er einfach nur „richtig stolz“ sei, eine „so tolle Feuerwehr“ zu haben.

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