Tradition

Wanderer gedenken Heinrich Neidhöfers

Nach dem einstigen Platzwart Heinrich Neidhöfer ist die schon traditionelle Wanderung benannt, bei der auch diesmal 20 Teilnehmer dabei waren.
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Nach dem einstigen Platzwart Heinrich Neidhöfer ist die schon traditionelle Wanderung benannt, bei der auch diesmal 20 Teilnehmer dabei waren.

Er war Platzwart der „Waldkampfbahn“

Radevormwald. Als die „7. Heinrich-Neidhöfer-Gedächtniswanderung“ fast zu Ende war, da ließ sich auch die Sonne kurz blicken. Interesse an dem Fußmarsch zeigten 20 Wandernde für die acht Kilometer lange Strecke von Dahlhausen über Wilhelmstal bis in die Nähe von Frielinghausen und zurück zum Ausgangspunkt an der Wupper.

In der Nähe der Ortschaft Frielinghausen gab es von 1921 bis 1971 das von den Tuspo-Fußballern genutzte Sportfeld mit der Adresse und der Bezeichnung „Waldkampfbahn“. Dort war Heinrich Neidhöfer als ehrenamtlicher Platzwart für die Stadt Radevormwald tätig.

Seit 117 Jahren stehtdort die „Schillerlinde“

Ideale Lufttemperaturen trugen mit zum Erfolg des Fußmarsches bei, der traditionell im Oktober am „Tag der deutschen Einheit“ bei Tuspo 1883 Dahlhausen geplant und durchgeführt wird.

Wer zum ersten Mal mit dabei war, dem berichtete der heimatkundige Bürger Rolf Berghaus von der Schillerlinde. Das Naturdenkmal ist seit nunmehr 117 Jahren auf dem Flurstück „Ziegelfeld“ zwischen Dahlhausen und Wilhelmstal gelegen. Eingepflanzt wurde die Linde im Jahr 1905, zum 100. Todestag des deutschen Dichters Friedrich von Schiller im Zuge einer würdigen Schillergedenkfeier, die bei Dunkelheit sowie einem mächtigen Feuer von verschiedenen Vereinen gestaltet wurde. Zahlreiche Teilnehmer begleiteten das Orchester „Philharmonie-Radevormwald“ zum Pflanzort und zurück zur Gaststätte Robert Berghaus an der Hardtstraße.

Daselbst fand die Feier ihre Fortsetzung mit Volksliedern sowie dichterischen Vorträgen des Friedrich von Schiller. Hin und wieder diente das alte und auch heute noch anschauliche Haus außerdem als Poststation.

Behaglichkeit kam an der Blockhütte von Karin und Jürgen Radermacher auf. Dort gab es für die Frauen und Männer der Wanderung Getränke und die „Tuspo-Wurst“ vom Grill. So endete ein vergnüglich-sportlicher Tag altersgerecht für die frohgestimmten Teilnehmer.

Das soll natürlich auch heißen, auch im kommenden Jahr dürfte die unterhaltende Veranstaltung wieder ihren Anklang finden. s-g

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