WAHLPRÜFSTEINE Die Sekundarschule kommt nicht. Was nun?

Die Geschwister-Scholl-Hauptschule läuft 2019 aus. Wie geht es dann weiter? Für die Sekundarschule gab es im ersten Anlauf nicht genügend Anmeldungen. Am Verfahren gab es viel Kritik.
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Die Geschwister-Scholl-Hauptschule läuft 2019 aus. Wie geht es dann weiter? Für die Sekundarschule gab es im ersten Anlauf nicht genügend Anmeldungen. Am Verfahren gab es viel Kritik.

WAHLPRÜFSTEINE Der RGA hat Radevormwalder Zukunftsfragen gestellt. So antworten die Parteien. Der RGA will wissen: Wie geht es weiter in Sachen Schule. So antworten die Fraktionschefs:

Christian Viebach (CDU): Es müssen Kooperationen mit Nachbarkommunen angestrebt werden, damit unsere Kinder entsprechend ihren Fähigkeiten einen Schulabschluss machen können.

Dietmar Stark (SPD): Unmittelbar nach der Wahl müssen wir uns um die II. Chance für die Sekundarschule kümmern. Wegen der zeitlichen gesetzlichen Vorgaben muss die Verwaltung die formalen Voraussetzungen erfüllen, damit zum Schuljahr 2015/2016 nach Möglichkeit die Sekundarschule ihren Betrieb aufnehmen kann. Natürlich ist hierfür Bedingung, dass sich die neu zu befragenden Eltern für die Einrichtung mehrheitlich entscheiden. Auf jeden Fall muss der Gründung einer Sekundarschule eine zweite Chance eingeräumt werden. Für die SPD ist es eines der wichtigsten Ziele, dass auch künftig in Rade jedes Kind die Möglichkeit bekommt, einen Schulabschluss nach Neigung und Stärke zu machen.

Annette Pizzato (FDP): Enger und offener Dialog der Stadt als Schulträger mit den Schulleitern, Eltern und ihren Kindern.

Bernd-Eric Hoffmann (UWG): Wir müssen dafür sorgen, dass alle Rader Kinder in Rade eine Schule besuchen können. Zuerst kommt jetzt eine offene Diskussion über die Schullandschaft. Als kleinere Stadt müssen wir alle Varianten (Gesamtschule, Sekundarschule, sonstige Schulformen) ohne Vorurteile diskutieren. Dann muss eine Auswahl von allen Betroffenen getroffen werden. Als nächster Schritt erfolgt die Ausarbeitung des Schulkonzeptes mit allen Betroffenen. Nur, wenn wir möglichst viele Meinungen und Erfahrungen mit einbringen, werden wir final auch Erfolg haben.

Rolf Ebbinghaus (AL): Sofort nach den Wahlen muss mit der Entwicklung eines Konzeptes für die weiterführenden Schulen begonnen werden. Wichtig: Möglichst alle Rader Kinder müssen in Rade ein Schulangebot im Bereich der weiterführenden Schulen vorfinden! Ein solches Konzept muss langfristig Bestand haben können. Für den Umbau des Schulangebotes müssen möglichst alle Beteiligten an der Entwicklung des Konzeptes beteiligt werden. Aufgrund der niedrigen Schülerzahlen glauben wir, dass es kaum eine Alternative zur Gesamtschule gibt.

Fritz Ullmann (Linkes Forum): Ich hoffe, dass es uns gelingt, eine gemeinsame Lösung zu finden. Die Sekundarschule wäre eine gute Lösung gewesen, auch wenn wir als Linkes Forum die Gesamtschule bevorzugen. So, wie die Lage ist, könnte es nun tatsächlich noch darauf hinauslaufen. Das würde uns freuen, aber wir werden uns gegen keine Lösung stellen, die es ermöglicht, dass alle Schüler aus Rade angemessen in Rade beschult werden können.

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