Engagement

Verein verschönert den Rastplatz

Vorsitzender Marcus Riese stellt mit Hans-Otto Ottfried, Schreiner Simon Rüggeberg, Dachdecker Mark Rittinghaus, Julian Lichte, Monika Zierden und Armin Barg (v.l.) das neue Begrüßungsschild des Bürgervereins für die Wupper an der L 414 vor.
+
Vorsitzender Marcus Riese stellt mit Hans-Otto Ottfried, Schreiner Simon Rüggeberg, Dachdecker Mark Rittinghaus, Julian Lichte, Monika Zierden und Armin Barg (v.l.) das neue Begrüßungsschild des Bürgervereins für die Wupper an der L 414 vor.

Bürgerverein an der Wupper stellt Begrüßungsschild auf.

Von Claudia Radzwill

Wer von Beyenburg her kommend in die Wupperorte einfährt, der wird seit kurzen mit einem Begrüßungsschild willkommen geheißen. Der Bürgerverein für die Wupperorte hat dazu die Initiative ergriffen. Schreiner Simon Rüggeberg hat das Schild aus massiven Eichenbalken hergestellt, Dachdecker Mark Rittinghaus sorgte für das bergische kleine Schieferdach. Von der Volksbank Oberberg gab es eine Finanzspritze. Aufgestellt wurde es von Vereinsmitgliedern in Eigenarbeit. „Die beiden Standbalken sind in 60 mal 60 großen Fundamenten verankert. Zehn Säcke Fertigbeton stecken darin“, erklärte Hans-Otto Ottfried am Samstag. Da wurde das Schild offiziell vorgestellt.

Die Idee hatte der Bürgerverein bereits Mitte 2020. „Wir sind immer auf der Suche nach etwas, was die Wupperorte liebenswerter macht“, sagte Pressesprecher Armin Barg. Seinen Standort hat das Begrüßungsschild auf dem Rastplatz kurz vor dem Ortsteil Grunewald an der L 414.

„Lange Zeit war der Platz verwildert, die Bänke im Grün verschwunden und der Rastplatz als solcher nicht mehr zu erkennen“, erklärte Barg. Der Ort hat nunmehr nicht nur den Willkommensgruß bekommen, sondern auch das Unkraut ist weg, die drei Bänke wieder nutzbar. Auch dafür hat der Verein gesorgt.

Und es soll noch weitergehen: „Die Deutsche Bahn hat zugesagt, an diesem Ort einen Gedenkstein für die Opfer des Eisenbahnunglücks 1971 zu errichten. Dazu ist geplant, neues Mobiliar anzuschaffen,“ sagt Armin Barg. Das hat unlängst die Stadtverwaltung dem Bürgerverein mitgeteilt. Direkt unterhalb verläuft der Schienenbereich, wo damals die zwei Züge kollidierten.

Die Planung des Willkommensschildes hatten Günter Schmale, Jürgen Knefel und Hans-Otto Ottfried inne. „Der Rastplatz liegt an einer Landstraße und das Grundstück gehört Straßen NRW“, erklärte Armin Barg.

Zunächst wurde daher die Genehmigung fürs Schild eingeholt. Dabei musste einiges beachtet werden. „Es darf bei Autofahrern und Autofahrerinnen nicht mehr Aufmerksamkeit erzeugen als ein Ortseingangsschild“, erläuterte Barg. Beachtet werden musste außerdem ein Mindestabstand zum Straßenrand.

Was die nächsten Projekte des Bürgervereins sind? Am Samstag, 20. August, steht der „Lange Tisch“ an. „Wir stellen Bänke und Tische rund um die evangelische Kirche am Siedlungsweg auf. Jeder Wupperaner kann dorthin kommen, Essen und Trinken mitbringen“, so Marcus Riese, der 1. Vorsitzende. Außerdem soll zeitnah das Nachbarschaftsfest am Gemeindehaus in Herkingrade nachgeholt werden, dass im Mai wegen Sturmwarnung abgesagt wurde.

Auf der Mitgliederversammlung am Freitag fiel außerdem das Stichwort „Crowdfunding“ - das könnte den Wunsch nach einem weiteren Begrüßungsschild am Ortseingang aus Richtung Rade erfüllen.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Stadtradeln: Nur knapp die 50.000 Kilometer verfehlt
Stadtradeln: Nur knapp die 50.000 Kilometer verfehlt
Stadtradeln: Nur knapp die 50.000 Kilometer verfehlt
Ordnungsamt: Hecke darf nicht in den Gehweg hineinwachsen
Ordnungsamt: Hecke darf nicht in den Gehweg hineinwachsen
Ordnungsamt: Hecke darf nicht in den Gehweg hineinwachsen

Kommentare