Jubiläumswochenende

Tolles Familienfest in der Sporthalle

Andreas Supper probiert den Tischtennis-Automaten auf.
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Andreas Supper probiert den Tischtennis-Automaten auf.

Mit sportlichem Programm feierten Mitglieder und Gäste des TV Herbeck den 125. Geburtstag des Vereins.

Von Cristina Segovia-Buendía

Radevormwald. Gemütlich und gesellig, aber eben auch sportlich ging es am Samstagnachmittag in der großen Sporthalle an der Hermannstraße weiter, nachdem die Vereinsmitglieder bereits am Freitagabend mit einem traditionellen Fassanstich das Jubiläumswochenende eröffnet hatten.

Während der gesellige Teil des Vereins sich am Nachmittag erneut am Bierwagen zum Plaudern traf und die Kinder im Schatten der Bäume auf der aufgebauten Hüpfburg herumtollten, bewegten sich die übrigen Besucher am Samstag interessiert und motiviert durch die verschiedenen Stationen: Mit einer Laufkarte bestückt, konnten sowohl Vereinsmitglieder als auch Gäste  unterschiedliche Sportarten im Angebot des TV Herbeck ausprobieren. Für vollständig ausgefüllte Laufkarten gab es dann vom Verein kleine Präsente.

Familie Felic ist schon lange Mitglied beim TV Herbeck. Mutter Tanja absolvierte hier mit ihren beiden Söhnen (zehn und sechs Jahre alt) zunächst das Mutter-Kind-Turnen, später ging es in die Spielgruppe, erzählte Vater Falk Felic. Als die Jungs dann groß genug waren, entschieden sie sich für den Handballsport, starteten bei den Flöhen. Der Jüngere der Geschwister spielt in der F-Jugend, der Ältere hat mittlerweile wieder aufgehört.

Die Gemeinschaft hält mich hier.

Andreas Supper, langjähriges Mitglied

Ob eine andere Sportart für ihn infrage kommt, weiß der Vater nicht, doch auf der großen Geburtstagsfeier des Vereins zeigte sich der Zehnjährige interessiert und beobachtet genau das Treiben in der Tischtennisstation. Geduldig standen er und sein Bruder an der langen Schlange vor der Tischtennisstation an, wo Andreas Supper unter fachkundiger Anleitung seine ersten Schläge am Tischtennisautomaten absolvierte. „Das war gut“, äußerte Supper nach seinem kurzen Schnuppertraining. „Vor allem mit den Tipps der Profis ging das überraschend gut.“

Seit 35 Jahren ist der 53-Jährige Mitglied im Verein. Lange Jahre spielte er aktiv Handball. Mittlerweile hat ihn seine Tochter beerbt, die die Familientradition nun in der Spielgemeinschaft zwischen TSV und TV Herbeck fortführt. Tischtennis, erzählte er, habe er früher in seiner Jugend privat gespielt. Diese Sportart im Verein auszuüben sei für ihn zwar denkbar, „aber, wenn ich wieder aktiv dabei bin, dann wohl eher als Handballtrainer“.

Die Geburtstagsfeier seines Vereins nutzte er zum Schnuppern und als Ehemaligentreffen, lange nämlich haben sich die Sportskameraden nicht mehr gesehen. „Da ist so ein Fest die optimale Gelegenheit dafür, auch um die Eltern der aktiven Handballkinder mal kennenzulernen und sich auszutauschen.“ Denn auch das gab Supper zu, möge er besonders am TV Herbeck. „Die Gemeinschaft hält mich hier.“ Darum fühlte sich der 53-Jährige wie bei einem großen Familienfest.

Teil der Familie könnten künftig wohl auch die Söhne von Sarah Kilic werden. Die Mutter nutzte das Jubiläum des Vereins, um die Kinder herumtollen zu lassen. Der ältere Sohn, verriet sie, spiele beim SC08 Fußball, für den jüngeren der beiden habe sie noch keine Sportart gefunden. „Den Großen habe ich überall hingeschleppt, den Kleinen lass ich jetzt selbst entscheiden.“

Dass der TV Herbeck eine große Bandbreite an sportlichen Aktivitäten bietet, war Kilic auch schon vorher bekannt. „Als Raderin kennt man den TV Herbeck natürlich, außerdem hat mein Schwager, Oliver Seifert („Die dicke 13“) lange hier Handball gespielt.“

Im Rahmen des Festes zeigte sich auch Vereinsvorsitzender Roger Feldermann sehr angetan von der Atmosphäre und Resonanz. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Zuspruch.“ Ob durch die Vorstellung der Abteilung möglicherweise das ein oder andere Mitglied dazugewonnen wird, müsse sich zeigen. „Zumindest sind die Leute sehr interessiert.“

Hintergrund

Absage: Das angekündigte Benefizspiel zwischen der HSG und Interaktiv Ratingen am Samstag musste aufgrund eines Pokalspiels der Gastmannschaft abgesagt werden. Stattdessen sprangen die Futsaler ein, die untereinander eine Partie austrugen und so für ihre Sportart warben. Am Sonntag schließlich stellten sich Fußballer und Basketballer vor. Zum krönenden Abschluss ließ die Band „Dorky Dogs“ das Festwochenende zum 125-Jährigen ausklingen.

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