Verwaltung

Tiefbauamt hat einen neuen Standort

In den neuen Räumen an der Dahlienstraße (von links stehend): Nicole Tietz, Beigeordneter Simon Woywod, Amtsleiter Ulrich Dippel, Bürgermeister Johannes Mans. Sitzend: Ilias Georgiadis und Mareike Klein.
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In den neuen Räumen an der Dahlienstraße (von links stehend): Nicole Tietz, Beigeordneter Simon Woywod, Amtsleiter Ulrich Dippel, Bürgermeister Johannes Mans. Sitzend: Ilias Georgiadis und Mareike Klein.

Vom Rathaus in der Hohenfuhrstraße an die Dahlienstraße.

Von Stefan Gilsbach

Radevormwald. Wer persönlich bei den Mitarbeitern des Tiefbauamtes vorsprechen möchte, der ist im Rathaus an der Hohenfuhrstraße in Zukunft an der falschen Adresse. Denn vor wenigen Tagen sind die sieben Mitarbeiter des Amtes, inklusive dem Leiter Ulrich Dippel, in neue Räume gezogen. Ab sofort befinden sich die Büros am Standort des Radevormwalder Betriebshofs an der Dahlienstraße 26.

„Der Umzug fand in der vergangenen Woche statt“, berichtet Ulrich Dippel bei einem Pressetermin, zu dem auch die Verwaltungsspitze erschienen war. Bürgermeister Johannes Mans erläuterte, warum sich die Verwaltung für den Umzug entschieden habe: „Wir haben im Rathaus Probleme mit den Raumkapazitäten.“ Im oberen Stockwerk des Betriebshof-Gebäudes gab es ungenutzte Räume. „Früher war hier eine Mitarbeiterwohnung.“

Das Tiefbauamt räumlich mit dem Betriebshof zusammenzuführen, mache ohnehin Sinn. Und so fand die Verwaltung eine preisgünstige Lösung, denn die  Räume gehören der Stadt, keine Mietkosten entstehen. Auch das Mobiliar sei zum größten Teil aus dem Rathaus mit umgezogen, erläutert Amtsleiter Dippel. „Vier Schreibtische und zwei Schränke mussten neu angeschafft werden.“

Die Postadresse verändert sich nicht

Am vergangenen Donnerstag und Freitag habe man sich in den neuen Räumen eingerichtet, die nötigen Telefon- und Internetleitungen wurden freigeschaltet. „Nur das neue Schild am Eingang fehlt noch“, sagt der Behördenleiter, der auch seine stattliche Grünpflanze aus dem Rathaus in sein neues Büro mitgenommen hat. Für ihn und seine Mitarbeiter hat der neue Standort den Vorteil, dass nicht nur der Betriebshof, sondern auch der Kanalbetrieb vor Ort sind, was kürzere Wege bedeutet, wenn man sich abstimmen möchte.

Insgesamt arbeiten nun an dem städtischen Standort an der Dahlienstraße 35 Personen: 24 Mitarbeiter des Betriebshofs, sieben des Tiefbauamtes und vier des Kanalbetriebs. Neben den Räumen im oberen Stockwerk kann Ulrich Dippels Team auch einen Besprechungsraum im Erdgeschoss des Gebäudes nutzen.

Doch was wird mit den nun frei gewordenen Räumen im Rathausgebäude geschehen? Bürgermeister Mans erläutert, dass diese dem Sozialamt zugeteilt werden. Diese Behörde werde wegen des Bedarfs beim Wohngeld Kapazitäten benötigen, auch das Ordnungsamt soll Büros erhalten. Verglichen mit dem Sozialamt habe das Tiefbauamt eher wenig Publikumsverkehr, erläutert Ulrich Dippel. „Am ehesten noch, wenn es um Fragen rund um die städtischen Friedhöfe geht.“

In den kommenden Jahren wird es noch einen größeren Umzug bei den Radevormwalder Ämtern geben: Jugend- und Schulamt sollen ihre jetzigen Räume in dem ehemaligen Postgebäude an der Kaiserstraße verlassen und in dem „WohnZimmer“ an der Nordstraße ihr neues Domizil finden.

Trotz des neuen Standortes an der Dahlienstraße 26 wird sich die Postadresse des Tiefbauamtes nicht verändern. Die Schreiben gehen weiterhin an die gewohnte Adresse Hohenfuhrstraße 13, 42477 Radevormwald.

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