Lebenshilfe

THG-Mensa ist wieder Schüler-Treffpunkt

Zuversicht herrschte bei der Wiedereröffnung der THG-Mensa (v. l.): Lars Dürholt (SV), Simon Woywod (Kämmerer), Ralf Weck (Lebenshilfe), Matthias Fischbach-Städing, Christina Parlar und Valentina Vernuccio;  Lucie Klevenhörster (SV), Martin Zimmermann (Schulpflegschaft), Bürgermeister Johannes Mans, Michael Kühl (Förderverein) und Elena Miotk (Lebenshilfe).
+
Zuversicht herrschte bei der Wiedereröffnung der THG-Mensa (v. l.): Lars Dürholt (SV), Simon Woywod (Kämmerer), Ralf Weck (Lebenshilfe), Matthias Fischbach-Städing, Christina Parlar und Valentina Vernuccio; Lucie Klevenhörster (SV), Martin Zimmermann (Schulpflegschaft), Bürgermeister Johannes Mans, Michael Kühl (Förderverein) und Elena Miotk (Lebenshilfe).

Die Lebenshilfe Bergisches Land hat Betrieb übernommen

Von Cristina Segovia-Buendía

Radevormwald. Seit der Eröffnung in 2005 durch den Förderverein als Träger, waren es über viele Jahre engagierte Mütter und Väter gewesen, die den Mensabetrieb am Theodor-Heuss-Gymnasium ehrenamtlich stemmten. Zuletzt aber, berichtet Schulleiter Matthias Fischbach-Städing, sei der Betrieb nicht mehr mit Ehrenamtlern aufzufangen gewesen. „Es gab immer weniger Eltern, die mithelfen konnten, weil immer mehr von ihnen mittlerweile berufstätig sind, so dass der Förderverein bezahlte Kräfte einstellen musste.“ Dann fielen die Einnahmen durch den Wechsel zu G9 und dem damit verbundenen Wegfall des Nachmittagsunterrichts immer geringer aus, zeitgleich rissen die bezahlten Kräfte ein großes Loch ins Budget des Fördervereins. „Schließlich kam 2020 Corona hinzu.“ Für den Förderverein war der weitere Betrieb nicht mehr finanzierbar.

Doch die lange Schließung der Mensa wurde genutzt, um andere Konzepte für die beliebte Kantine zu finden, denn „an der Bedeutung der Mensa bestand keinen Zweifel“, betont Michael Kühl, Vorsitzender des Fördervereins. „Die Mensa ist eine wichtige Plattform für die Schüler, die über das blanke Kaufen von Essen und Getränken hinausgeht.“ Das bestätigt der Schulleiter: „Als Kommunikationsplattform hat die Mensa den Schülern komplett gefehlt.“

Ausstattung wurde noch verbessert

Über einen Zeitungsartikel hatten Eltern über die Aktivität der Lebenshilfe Bergisches Land am Wermelskirchener Gymnasium erfahren und sie für die THG-Mensa ins Gespräch gebracht, erinnert sich Martin Zimmermann, Schulpflegschaftsvorsitzender.

Beim Tag der offenen Tür an der Schule machte sich Elena Miotk, Arbeitsbereichsleitung Hauswirtschaft und Gastronomie in der Lebenshilfe, ein Bild: „Für uns ist es spannend, dass es nicht nur um den Verkauf geht, sondern dass die Mensa hier auch ein Treffpunkt der Schüler ist.“ Als dann auch noch einige „Stolpersteine“ aus dem Weg geräumt werden konnten, wie etwa eine Verbesserung der Ausstattung, durch den Kauf eines neuen Kühlschranks oder eines Mixers, aber auch das Entgegenkommen bei den Kosten, sagte die Lebenshilfe zu.

„Wir haben uns als Schulträger mit 2000 Euro an den Kosten für die Ausstattung beteiligt“, berichtet Schulamtsleiter Jürgen Funke. „Außerdem zahlt die Lebenshilfe hier keine Miete, Telefon und Internet sind auch mit drin.“ Die Lebenshilfe wiederum kümmerte sich darum, geschultes Personal für den Mensabetrieb in Rade zu gewinnen. Mit Hotelfachfrau Christina Parlar hat Miotk eine gute Leitung für die Mensa einstellen können. Valentina Vernuccio, die zwei Jahre lang am Wermelskirchener Gymnasium gearbeitet hat und in Radevormwald wohnt, unterstützt Parlar und freut sich über einen nun fußläufigen Arbeitsweg.

Für die beiden Schülersprecher Lucie Klevenhörster und Lars Dürholt hätte es keine bessere Lösung geben können: „Sofort sind die Schüler bei der Eröffnung gekommen und man sieht jetzt hier Leute, die man vorher nicht gesehen hat, vor allem die jüngeren Schüler, die man durch die Schulhoftrennung, sonst ja gar nicht sieht“, freut sich die 17-Jährige. Für Chayenne Wallner (16) sei es zudem ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, „und das Personal ist einfach super nett.“

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Stadtradeln: Nur knapp die 50.000 Kilometer verfehlt
Stadtradeln: Nur knapp die 50.000 Kilometer verfehlt
Stadtradeln: Nur knapp die 50.000 Kilometer verfehlt
Ordnungsamt: Hecke darf nicht in den Gehweg hineinwachsen
Ordnungsamt: Hecke darf nicht in den Gehweg hineinwachsen
Ordnungsamt: Hecke darf nicht in den Gehweg hineinwachsen

Kommentare