„Reconfigured“

Tanzabteilung der Musikschule beweist ihr großes Können

Die kleinen Tänzerinnen konnten ihr Können nach der Pandemie endlich unter Beweis stellen.
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Die kleinen Tänzerinnen konnten ihr Können nach der Pandemie endlich unter Beweis stellen.

Abwechslungsreichem Programm im Bürgerhaus.

Von Stefan Gilsbach

Radevormwald. Großer Andrang herrschte vor den Türen des Saals im Bürgerhaus. Die Musikschule hatte zur ersten Aufführung der Tanzabteilung nach der Pandemie eingeladen, schnell waren die Eintrittskarten vergeben. Unter dem Titel „Reconfigured“ – zu Deutsch: Neu konfiguriert – debütierte die Leiterin der Tanzabteilung, Theresia Kammann zum ersten Mal mit allen Tanz- und Ballettgruppen der Musikschule auf der Bühne. So widmete sich das Thema der Aufführung der „Wiederaufstellung“ nach der Zeit der Pandemie, in der teilweise nur online unterrichtet werden konnte.

Abwechslungsreich war das Programm der verschiedenen Gruppen Vorschulballett, Ballett, Jazz Tanz, Ballett/ Modern. Auch die Leiterin selbst gab anspruchsvolle Tanzbeiträge zum Besten. Schon das Schwanensee-Ballett zum Beginn kam beim Publikum ausgezeichnet an. Die Kinder des Vorschul-Balletts waren gleich mit zwei Gruppen vertreten und zeigten sich eindrucksvoll als Löwen und „auf dem fliegenden Teppich“ und ernteten ebenfalls großen Beifall.

Die erste Jazztanz-Gruppe ließ mit ihrem Beitrag zu der Musik von „Pink Panther“ erahnen, wie abwechslungsreich es in der Tanzabteilung zugehen kann. Mit Regenschirmen kamen die jungen Tänzerinnen der Ballettgruppe auf die Bühne und trotzten tanzend dem Sommerregen.

Wie man zur klassischen Musik modern tanzen kann, zeigten im Anschluss die ältesten Tänzerinnen Ronja Hartmann, Victoria Kaczmarek, Kiara Kotthaus und Lea Stikelmaier zu der Habanera aus der Oper Carmen. Hier konnte man sich ein Bild machen, wie anspruchsvoll die Ergebnisse aus mehrjährigem Unterricht werden können.

Auftritt der beiden Leiterinnen war ein Höhepunkt

Unter dem Thema „Die Puppenfee“ gab es gleich zwei Varianten aus den Ballettgruppen, die Lebendigkeit der jungen Tänzerinnen überzeugte auch wieder besonders. Ein Höhepunkt der zweiten Hälfte war der gemeinsame Auftritt von Leiterin Theresia Kammann und der stellvertretenden Musikschulleiterin Katharina Majorek an der Gitarre, die sich, nach einem einleitenden „Prelude“ von Heitor Villa-Lobos durch Katharina Majorek, Astor Piazollas „Libertango“ widmeten. Gebannt verfolgten die Zuschauer, wie die gefühlvollen Klänge der Gitarre sich mit den graziösen Bewegungen der Tänzerin verband.

„Getanzte Blüten“ wurden unmittelbar im Anschluss durch die Tänzerinnen der zweiten Ballettgruppe lebendig, besonders gefühlvoll der Tanz der dritten Ballettgruppe zu „Nothing else matters“ musikalisch als Streicher-Version wiedergegeben.

Anhaltender Applaus würdigte zum Abschluss die Leistung der insgesamt 85 Beteiligten.

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