Pläne

Stadtwerke und Bäder GmbH rücken zusammen

Stellen sich den Herausforderungen für Stadtwerke und Bäder GmbH, v. l.: Florian Weiskirch (Geschäftsführung), Simon Woywod (1, Beigeordneter und Geschäftsführung Bäder GmbH), Mario Banse (Betriebsleiter Bäder GmbH) und Bürgermeister Johannes Mans.
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Stellen sich den Herausforderungen für Stadtwerke und Bäder GmbH, v. l.: Florian Weiskirch (Geschäftsführung), Simon Woywod (1, Beigeordneter und Geschäftsführung Bäder GmbH), Mario Banse (Betriebsleiter Bäder GmbH) und Bürgermeister Johannes Mans.

Für die Zukunft fühlen sich beide städtischen Unternehmen gut aufgestellt.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Bürgermeister Mans hob am Mittwochmorgen im Freizeitzentrum „life-ness“ hervor: „Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt.“ Im Fokus standen beim Pressegespräch die Radevormwalder Stadtwerke und die Bäder GmbH – für die ein gemeinsamer Konzerngedanke eine wichtige Rolle spiele. Beide Unternehmen gehören der Stadt, seit Anfang 2021 sind auch die Stadtwerke wieder vollständig in kommunaler Hand. Florian Weiskirch hat 2021 die Geschäftsführung in beiden Unternehmen übernommen. Im Bereich der Bäder GmbH gibt es seit 1. Mai überdies eine Doppelspitze: Simon Woywod, 1. Beigeordneter und Kämmerer, wechselte vom Aufsichtsrat der Bäder GmbH als zweiter Mann in die Geschäftsführung. Florian Weiskirch: „Wie in einem Konzern rückt man damit noch enger zusammen.“ Das stärke das Zusammenspiel von Verwaltung, Bäder GmbH und Stadtwerke, hob Weiskirch hervor. Es fördere den Austausch und Effizienz. „Da sind wir auf einem guten Weg.“

Der Vertrag bis Ende des Jahres, den Florian Weiskirch hatte, wurde bereits verlängert. Simon Woywod und Bürgermeister Mans verkündeten nun, dass die Stadt Weiskirch für fünf Jahre verpflichten konnte. „Darüber freuen wir uns sehr“, sagte Woywod. „Florian Weiskirch bringt hohe Fachexpertise mit, Führungsstärke und wir schätzen seinen kollegialen Umgang.“

„Wir werden ein zuverlässiger Partner in und für Radevormwald bleiben.“

Florian Weiskirch, Geschäftsführer

Weiskirch seinerseits freut sich über das entgegengebrachte Vertrauen. Er verschwieg aber auch nicht, dass die Zukunft für beide Unternehmen, Stadtwerke wie Bäder GmbH, eine enorme Herausforderung bedeute. Das betreffe Kunden- wie auch Beschaffungsmärkte. Stichworte: Steigende Energiekosten, Unsicherheit in der Gasversorgung, Inflation, Lieferengpässe und steigende Zinsen. Dennoch: „Wir werden ein zuverlässiger Partner in und für Radevormwald bleiben,“ unterstrich er. Mit Mario Banse gibt es im „life-ness“ seit Januar ein weiteres neues Gesicht. Er hat die Betriebsleitung übernommen – die nun abgekoppelt von der Geschäftsleitung ist. Banse ist Fachangestellter für Bäderbetriebe und hat Weiterbildungen zum Betriebswirt. Den langen Anfahrtsweg jeden Tag aus Drensteinfurt nimmt er gerne auf sich. „Zunächst habe ich die Prozesse und Strukturen vor Ort analysiert, die allesamt sehr gut sind“, sagte er.

Wer mit E-Bike kommt, der kann an der Ladesäule vor dem life-ness die Batterie aufladen, darauf macht Florian Weiskirch aufmerksam.

Das Augenmerk liege momentan auf der Beckensanierung. „Da sind wir jetzt in der Planungsphase,“ erklärte Banse. 2023 soll die Renovierung durchgeführt werden. Die Fördergelder sind bewilligt und müssen bis Ende 2023 abgerufen werden, ergänzte Woywod. Bei der Sanierung sollen unter anderem Sport- und Mehrzweckbecken je einen eigenen Wasserkreislauf bekommen. „Derzeit hängen beide zusammen. Das heißt, die Badetemperaturen können nicht einzeln angesteuert werden. Im Sportbecken reichen 26 bis 27 Grad, das kleinere Becken sollte etwas wärmer sein,“ erläuterte Banse. Mit der Trennung könne man Energiekosten sparen.

Wie und wo Einsparungen möglich sind – das wird ein weiteres großes Thema für die nächsten Monate sein. Dabei soll auch die Photovoltaikanlage auf dem Dach des „life-ness“ helfen, die dem Freizeitzentrum eigenen Strom liefern soll. „Die steht gerade vor der Fertigstellung“, so Weiskirch.

Auch das Rad statt das Auto zu nutzen, schont die Umwelt. Wer zum Besuch des „life-ness“ sein E-Bike nutzt, hat die Möglichkeit, während des Trainings an eine der Ladesäule vor dem Eingang die Batterie aufzuladen. „Es machen noch nicht viele. Wir würden uns freuen, wenn es mehr genutzt würde“, sagt Weiskirch.

Hintegrund

Die Sanierung der Becken im Badbereich des „life-ness“ sollen 2023 starten. Die Becken haben einen gemeinsamen Wasserkreislauf, der soll getrennt werden. Langfristig angedacht war auch ein Lehrschwimmbecken mit Hubboden. Die Maßnahmen werden durch Fördergeld finanziert.

life-ness.de

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