Energie

Stadt prüft neue Orte für Windkraft

Das Windrad in Röttgen an der K 5.
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Das Windrad in Röttgen an der K 5.

Kosten rund 19 000 Euro

Radevormwald. Für voraussichtlich 19 000 Euro will die Stadt eine neue Windpotenzialanalyse für das Stadtgebiet erstellen lassen, um zu prüfen, wo und unter welchen Voraussetzungen im Stadtgebiet Windkraftanlagen installiert werden können. Durch das neue Windflächenbedarfsgesetz des Bundes „werden den Ländern künftig verbindliche Flächenziele vorgegeben“, heißt es dazu in einer Informationsvorlage, die den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt diese Woche vorgelegt wurde.

Laut Gesetz dürften die Bundesländer zwar weiterhin über Mindestabstände entscheiden, „müssen aber sicherstellen, dass sie ihre Flächenziele aus dem Windenergieflächenbedarfsgesetz erreichen und so ihren Beitrag zum Ausbau der Windenergie leisten.“

Bis 2026 hat sich NRW ein Flächenziel von 1,1 Prozent und 1,8 Prozent bis 2032 vorgenommen. Um diese Ziele zu erreichen, soll die bislang geltende Abstandsregelung von 1000 Metern zur Wohnbebauung gelockert werden. Die in Radevormwald bislang ausgewiesene Fläche für Windenergie beträgt aktuell 0,26 Prozent des Stadtgebietes, also etwa 139 000 Quadratmeter, und stammt noch aus dem Jahr 1998 „unter der Annahme von Windkraftanlagen mit einer Rotorhöhe von 60 bis 80 Metern.“

Demnach könnten im Bereich Feldmannshaus auf 27 500 Quadratmetern sowie in Wönkhausen auf insgesamt 111 500 Quadratmetern Windkraftanlagen installiert werden. Die neue Analyse soll das gesamte Stadtgebiet berücksichtigen und auf potenzielle Standorte untersuchen. Die Ergebnisse der Analyse erwartet die Verwaltung im Frühsommer des kommenden Jahres. sebu

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