Erster Bauabschnitt

Neubaugebiet: Stadt ist mit Vermarktung zufrieden

Bis Ende des Jahres können Interessenten mit einer Zu- oder Absage für ein Grundstück im ersten Bauabschnitt rechnen.
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Bis Ende des Jahres können Interessenten mit einer Zu- oder Absage für ein Grundstück im ersten Bauabschnitt rechnen.

Bis zum 24. Juni läuft das Bewerbungsverfahren fürs Neubaugebiet Karthausen.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Die Vermarktung des ersten Bauabschnitts im Wohngebiet Karthausen geht in den Endspurt. Am Freitag zogen Bürgermeister Johannes Mans, der Erste Beigeordnete Simon Woywod und Bauamtsverwaltungsleiter Burkhard Klein eine Zwischenbilanz. „Mit den bisherigen Rückmeldungen sind wie sehr zufrieden“, sagte Mans. Doch noch habe jeder die Möglichkeit, eine Bewerbung abzugeben. Das Vergabeverfahren für die Grundstücke endet am 24. Juni.

Die Vergabematrix fürs Neubaugebiet Karthausen nahe der Bundesstraße 229 und der Landstraße 81 sieht vor, dass 50 Prozent der Grundstücke für Familienhäuser per Ranking vergeben werden. Weitere 50 Prozent per Losverfahren. „Innerhalb der beiden Vergabeprozesse wird dann noch einmal unterschieden – da schauen wir, wo die Bewerber herkommen“, hatte Woywod im Vorfeld erklärt. Jeweils die Hälfte der Grundstücke im Ranking- und im Losverfahren ist Radern vorbehalten. Als Grundlage für das Ranking dient ein Fragebogen, den die Bewerber ausfüllen müssen. „Das Prozedere finden Interessenten auf der Homepage, die wir für das Bewerbungsverfahren eingerichtet haben“, sagte Bauverwaltungsamtsleiter Burkhard Klein.

Reihen- und Mehrfamilienhäuser werden in einem Bieterverfahren vergeben. „Besonders bei den Reihenhäusern würden wir freuen, wenn noch der ein oder andere Investor ins Verfahren geht“, erklärte Simon Woywod am Freitag. Auf dem Gelände gibt es 42 Flächen für Einfamilienhäuser, zwei Flächen für Mehrgenerationenhäuser und sieben Flächen für Mehrfamilienhäuser. Auf zwei Grundstücken wird der Bau von je bis zu vier Reihenhäuser möglich sein.

Ungefähr jeder dritte Bewerber kommt von außerhalb

Der Teil der auswärtigen Interessenten liege derzeit bei über 30 Prozent, berichtete Burkhard Klein. Die meisten der Bewerbungen kommen dabei aus Wuppertal und Remscheid. Aber auch Interessenten aus dem Ruhrgebiet haben sich angemeldet. Die Auswertung des Bewerbungsverfahrens werde einige Zeit in Anspruch nehmen, darauf wies Burkhard Klein hin. „Bis Ende des Jahres wird es die Zusagen aber geben“, so Simon Woywod. Danach können die Bauherrn ihr Bauvorhaben ins Visier nehmen. Bürgermeister Johannes Mans hob noch einmal hervor, das die „Transparenz des Vergabeverfahrens“ oberste Priorität habe. Das Losverfahren werde daher auch unter notarieller Aufsicht stattfinden.

Die ersten Tiefbauarbeiten könnten im Spätsommer starten. Im Blick hat man im Rathaus auch den zweiten Bauabschnitt auf dem Aral in Bergerhof. „Wer beim ersten Vergabeverfahren kein Glück hat, hat hier mit einer erneuten Bewerbung noch eine zweite Chance“, sagte Woywod.

www.wohngebiet-karthausen.de

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