Städtischer Haushalt

Stadt freut sich über 6,4 Millionen Euro

Bürgermeister Johannes Mans (l.) und Kämmerer Simon Woywod haben gute Nachrichten: Für 2021 ergab der Jahresabschluss des städtischen Haushalts einen Überschuss. Fotos: Claudia Radzwill
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Bürgermeister Johannes Mans (l.) und Kämmerer Simon Woywod haben gute Nachrichten: Für 2021 ergab der Jahresabschluss des städtischen Haushalts einen Überschuss.

Jahresabschluss des städtischen Haushalts verzeichnet für 2021 einen Überschuss.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Freudige Kunde brachte am Dienstag der Kämmerer der Stadt, Simon Woywod, mit zur Ratssitzung. Der Jahresabschluss des städtischen Haushalts für 2021 ergab einen Überschuss von 6,4 Millionen.

Das sei zum Großteil Gewerbesteuereinnahmen zu verdanken, erklärte Woywod in einem Pressegespräch kurz vor der Sitzung. Trotz Corona-Pandemie. Für Radevormwald sei es in der Krise von Vorteil, dass es vor Ort einen Mix aus verschiedenen Industriebranchen gebe. Doch auch die Stadt haben ihre betriebswirtschaftlichen Hausaufgaben gemacht, was Sach- und Dienstleistungen angehe.

Auch für 2022 sind beide „vorsichtig optimistisch“

Marie Steinhauer stellt das überarbeitete Infoheft der Stadt Radevormwald vor.

„Der Fokus liegt darauf, mit der finanziellen Disposition verantwortungsvoll umzugehen“, hob Bürgermeister Johannes Mans hervor. Woywod und Mans stellten klar, dass im Jahresabschluss 2021 die Vermarktung des Neubaugebietes Karthausen noch keine Rolle spielte. „Vorsichtig positiv“ sehen beide auch aufs Jahr 2022. „Für das laufende Jahr gibt es bereits einen Überschuss von zwei Millionen Euro durch die Gewerbesteuereinnahmen“, erklärte Simon Woywod. Man müsse aber abwarten, sagt der Kämmerer. „Wir wissen nicht, welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine, die explodierenden Energiepreise und die Logistikprobleme auf die Unternehmen noch bis Ende des Jahres haben werden.“

Trotz positiver Nachrichten: Auch weiterhin könne sich die Stadt keine Luxusprojekte leisten. „In guten Jahren muss man Vorsorge für weniger gute Jahre treffen“, mahnte Simon Woywod. Das gelte auch für eine Kommune. Bürgermeister Johannes Mans konkretisierte: „Für städtische Projekte gilt: Alle Konzepte müssen in einem vertretbaren finanziellen Rahmen bleiben.“

Für 2022 hat der Haushalt ein Gesamtvolumen von 67 Millionen Euro. Bei den Baumaßnahmen stehen die Neubauten der Katholischen Grundschule und der Grundschule Bergerhof im Fokus. Auch das Projekt „WohnZimmer“ an der Nordstraße, wo Räume für Jugendamt und Vereine geschaffen werden, soll vorangetrieben werden.

Ein weiteres Thema ist das Industriedenkmal Wülfing. Im Bauausschuss wurde die Verwaltung beauftragt, ein Konzept zum Ausbau in die Wege zu leiten. Damit wieder Events in Rade nach der Corona-Krise an den Start gehen können, wird die Stadt 2022 auf die Standgebühren verzichten: Das gilt für alle städtischen Feste wie Weinfest, Pflaumenkirmes, Feierabend- und Weihnachtsmarkt. Auch soll in diesem Jahr erneut auf eine Erhöhung im Bereich der Gewerbesteuer und der Grundsteuer B (Hauseigentümer) verzichtet werden. „In einer Teuerungsphase von Lebensmitteln, Energie und Benzin, die viele Menschen trifft, wollen wir das vermeiden“, erklärt Simon Woywod. 2021 war der Stadt Radevormwald der Haushaltsausgleich gelungen. Im Januar wurde daher Haushaltssicherungskonzept aufgehoben.

Rechtzeitig zur Ratssitzung konnte Wirtschaftsförderin Marie Steinhauer auch das überarbeitete Infoheft „Daten, Fakten, Termine“ der Stadt vorstellen: „Es wurde aktualisiert und im Design neu angepasst.“ Weiterhin finden die Bürger darin Ansprechpartner von Vereinen, Institutionen und Verwaltung. Rader Events sind im Heft aufgelistet - auf Seite 26 gibt es alle auf einen Blick. Das Heft mit einer Auflage von 2500 Exemplaren erscheint viermal im Jahr und liegt öffentlich aus. Das Titelbild wird ab sofort den Jahreszeiten angepasst. Gerne können Bürger dafür Fotos einsenden an:
marie.steinhauer@radevormwald.de

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