Stadt appelliert an Eigenverantwortung

Es soll am Wochenende wieder einen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt von Radevormwald geben - trotz Pandemie. Die Stadt hat dafür ein Konzept erarbeitet. Archivfoto: Nico Hertgen
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Es soll am Wochenende wieder einen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt von Radevormwald geben - trotz Pandemie. Die Stadt hat dafür ein Konzept erarbeitet. Archivfoto: Nico Hertgen

In Rade wird es am Wochenende einen Weihnachtsmarkt geben

Von Claudia Radzwill

Glühwein- und Plätzchenduft wehen am kommenden Wochenende durch die Stadt. „Der Weihnachtsmarkt findet statt. Wir möchten unseren Bürgern und Bürgerinnen in diesem Jahr wieder ein Stück weihnachtliche Atmosphäre ermöglichen“, kündigt Bürgermeister Johannes Mans an.

Zwar sei ihn herangetragen worden, den Weihnachtsmarkt abzusagen. Doch: „Wir möchten als Stadt ein ädaquates Angebot für alle machen, die sich an die Coronamaßnahmen halten.“ Dafür habe man ein Konzept erarbeitet - und appelliert an die Eigenverantwortung der Besucher.

An allen drei Tagen, von Freitag bis Sonntag, 10. bis 12. Dezember, gilt für den Besuch an den Weihnachtsmarktbuden Maskenpflicht und die 2-G-Regel. „Alle, die das Angebot nutzen, müssen geimpft oder genesen sein“, so Wirtschaftsförderin Marie Steinhauer bei einem Pressegespräch am Dienstag im Rathaus. Ordnungsamt und ein Sicherheitsdienst werden Kontrollen durchführen. Mit Stabschef Wolfgang Scholl hat Marie Steinhauer den Weihnachtsmarkt geplant. „Was nicht leicht ist in dieser Zeit“, hebt der Erste Beigeordneter, Simon Woywood, hervor.

Im Laden am Markt 4 - vormals „Der Wäschekorb“ - werden für den Besuch der Weihnachtsmarktstände Bändchen ausgegeben. Impfnachweis und Personalausweis müssen so nur einmal vorgezeigt werden - am Bändchen erkennt man an den Buden, dass Besucher oder Besucherin die 2-G-Regel erfüllen. „Das Bändchen mit Aufschrift gilt an allen drei Tagen, soweit es unversehrt ist“, erklärt Scholl. Jederzeit könne man sich aber auch ein neues abholen. Die Ausgabestelle startet am Freitag um 13.30 Uhr und ist zu den Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes geöffnet.

Auf ein gemütliches enges Miteinander von Buden wird auf dem Marktplatz verzichtet. Bespielt wird die Fläche Markt, Kaiserstraße bis Eingang Schlossmacherstraße - die Stände stehen im größeren Abstand zueinander. Coronabedingt gibt es 2021 auch kein Bühnenprogramm. Auch auf die Ausgabe der süßen Tüten für Kinder müsse dieses Jahr verzichtet werden.

Einige Absagen gab es von Beschickern, immerhin 18 Zusagen sind bei Wolfgang Scholl eingegangen. Es gibt Glühwein, Handwerk und Leckeres vom Grill. Mit dabei sind Petra Köber mit Deko, Rua Kapaaf, die Kita „Im Springel“ und die Jahrgangsstufe 12 des Theodor-Heuss-Gymnasiums. „Als Stadt kommen wir den Teilnehmern in diesem Pandemie-Jahr besonders entgegen - es wird auf die Stand- und Stromgebühr verzichtet“, sagt Wolfgang Scholl.

Wie angekündigt, findet auch ein verkaufssoffener Sonntag zum Weihnachtsmarkt statt - von 13 bis 18 Uhr. Wichtig: Für die Geschäfte in der Innenstadt gelten - unabhängig vom Weihnachtsmarkt - weiterhin die aktuellen Corona-Regeln für den Handel. Der Wochenmarkt findet am Samstag nicht auf dem Markt, sondern in der Oststraße statt.

Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes: Freitag, 10. Dezember von 14 bis 21; am Samstag, 11. Dezember, von 11 bis 22 Uhr; am Sonntag, 12. Dezember, von 11 bis 21 Uhr.

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