Planung

Sparkasse hat Ideen fürs Hotel zur Post

Das Hotel zur Post (rechts) bildet mit der Sparkasse und dem dahinterliegenden Parkplatz eine große Fläche.
+
Das Hotel zur Post (rechts) bildet mit der Sparkasse und dem dahinterliegenden Parkplatz eine große Fläche.

Spruchreif ist noch nichts, betont Vorsitzender Christian Leege.

Von Stephan Büllesbach

Christian Leege hatte in der Vergangenheit gerne mal einen Abstecher ins Hotel zur Post an der Peterstraße gemacht. Den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen, hatten die Torten von Konditormeister Bernd Koppelberg in die Schloss-Stadt gelockt. Und nicht nur ihn – das Hotel zur Post war weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Es wird seit fast drei Jahren nicht mehr genutzt. Immer wieder wird darüber diskutiert, was mit dem Gebäude beziehungsweise dem Grundstück passieren soll. Eine Hückeswagener Investorengruppe hatte sich mit dem Gedanken getragen, dort ein Hotel zu errichten. Inzwischen hat sie sich aber aufgelöst. Bei den Verantwortlichen der Sparkasse gibt es aktuell jedoch Ideen, was auf dem „Filetstück“, wie Leege die Lage bezeichnet, einmal geschehen könnte. „Es ist aber noch nichts spruchreif“, betont der Vorstandsvorsitzende.

Paula und Herbert Koppelberg hatten das Gebäude, das im 18. Jahrhundert entstanden sein soll, 1952 erworben und es zu einem Café und Restaurant umgebaut. 1990 übernahmen Sohn Bernd und Schwiegertochter Christiane das Hotel. 2016 schlossen sie zunächst Café und Restaurant zum Bedauern ihrer vielen Stammgäste, den Hotelbetrieb stellte das Ehepaar im Januar 2020 ein. Zwei Monate zuvor hatten sie das Hotel zur Post an die Sparkasse verkauft.

„Wir haben es erworben, weil es auf dem Markt war“, bestätigt Vorstandsmitglied Alexander Still. Und Leege betont: „Das ist eine tolle Lage und für Hückeswagen und uns spannend.“ Zumal das Sparkassengebäude und der dahinterliegende Parkplatz auch der Sparkasse gehörten. Mit Blick auf die „positive Entwicklung der Innenstadt“ durch das ISEK – mit der geplanten Neugestaltung unter anderem der Bahnhofstraße und des benachbarten Wilhelmplatzes – kann sich der Vorstandsvorsitzende vorstellen, „hier etwas zu tun“. Allerdings werde in diesem Jahr nichts mehr passieren und alles Weitere in Sachen Hotel zur Post über die Kreisparkasse Köln laufen – wenn denn die angestrebte Fusion zum 1. Januar realisiert wird.

In der Radevormwalder Sparkassen-Zentrale wird jedenfalls an Ideen zur Gestaltung des Geländes gearbeitet. „Wir sind dran“, versichert Leege. Auch werde die Stadt als Anteilseigner der Sparkasse ein gewichtiges Wort mitreden. Dass das Gebäude aber unter Denkmalschutz gestellt werden sollte, wie so manche in Hückeswagen ob der typisch bergischen Optik fordern, sieht Leege jedoch nicht. „Im Inneren des Gebäudes ist nach vielen Umbauten alles aus dem vorigen Jahrhundert. Da ist nichts mehr Historisches.“

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Die „Enthusiasmus-AG“ hat’s geschafft
Die „Enthusiasmus-AG“ hat’s geschafft
Die „Enthusiasmus-AG“ hat’s geschafft
Weihnachtskugeln tragen jetzt Rader Motive
Weihnachtskugeln tragen jetzt Rader Motive
Weihnachtskugeln tragen jetzt Rader Motive
Glücksgott ist im Asiamuseum heimisch geworden
Glücksgott ist im Asiamuseum heimisch geworden
Glücksgott ist im Asiamuseum heimisch geworden
Feuerwehr bildet sich stetig fort
Feuerwehr bildet sich stetig fort
Feuerwehr bildet sich stetig fort

Kommentare