Bildung

So bekam das Bergische seine Uni

Blick auf den Grifflenberg mit den Gebäuden der Bergischen Universität. Die Gründung im Jahr 1972 hatte Bildungsminister Johannes Rau maßgeblich (und eigenmächtig) vorangetrieben.
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Blick auf den Grifflenberg mit den Gebäuden der Bergischen Universität. Die Gründung im Jahr 1972 hatte Bildungsminister Johannes Rau maßgeblich (und eigenmächtig) vorangetrieben.

Vortrag von Joachim Studberg

Von Stefan Gilsbach

Radevormwald. Im Rahmen der Vortragsreihe des Bergischen Geschichtsvereins (BGV), Abteilung Radevormwald, hält Dr. Joachim Studberg, Historiker und von 1990 bis 2021 Leiter des Universitätsarchivars der Bergischen Universität am Freitag, 21. Oktober, ab 19.30 Uhr einen Vortrag im Mehrzweckraum des Bürgerhauses.

Das Thema lautet an diesem Abend „Das Wagnis der Gründung einer Bergischen Universität als Gesamthochschule durch Wissenschaftsminister Johannes Rau im Jahre 1972“. Hintergrund: Die Hochschule in Wuppertal feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen.

„Es ist in unserer schnelllebigen Zeit nicht ungewöhnlich, dass Jubiläen schon nach 50 Lebensjahren aufwendiger als normale Geburtstage begangen werden. Ein derartiges Jubiläum feiert in diesem Jahr auch die Bergische Universität Wuppertal.“ Mit diesen Sätzen beginnt eine Besprechung der Festschrift der Bergischen Universität zu ihrem Jubiläum.

Mitautor dieser Festschrift war der Referent Dr. Studberg. Er wird bei seinem Vortrag die Rolle des immer noch sehr populären „Gründungsvater“ Johannes Rau in den Mittelpunkt stellen.

Für diesen war die Förderung des Bergischen Landes, insbesondere seiner Vaterstadt Wuppertal, immer von großer Bedeutung. Dabei war die Gründung der damaligen Gesamthochschule für Rau ein politisches Wagnis, da sie mit seinem „Chef“ dem Ministerpräsidenten Heinz Kühn nicht abgesprochen war.

Heute studieren dortmehr als 22.000 Menschen

Heute studieren an der Uni Wuppertal mehr als 22.000 Menschen (Stand Wintersemester 2019/20). Die Hochschule hat unter anderem auf dem Gebiet der Naturwissenschaften einen guten Ruf, so hatten Forscher der Bergischen Universität das Satellitensystem CRISTA zur Ozon- und Klimaforschung entwickelt.

Durch die neue Hochschule wurde Wuppertal auch zur „Studentenstadt“ mit einer lebendigen jungen Kulturszene.


Freitag, 21. Oktober, ab 19.30 Uhr, Mehrzweckraum Bürgerhaus, Schloßmacherstraße 4

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