Sternsinger

Sie bringen Gottes Segen zu den Menschen

Die Brüder Benedikt (l.) und Noah ziehen mit ihrem Cousin als Sternsinger im Januar von Haus zu Haus und bringen Gottes SEgen.
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Die Brüder Benedikt (l.) und Noah ziehen mit ihrem Cousin als Sternsinger im Januar von Haus zu Haus und bringen Gottes SEgen.

Sternsinger besuchen bald wieder die Haushalte. Benedict und Noah sind seit drei Jahren dabei.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. 2023 jährt sich die Sternsingeraktion in Radevormwald zum 60. Mal. Seit 1963 ziehen Kinder als Kaspar, Melchior und Balthasar von Haus zu Haus und bringen den Segen „Christus Mansionem Benedicat“ (auf deutsch: „Christus segne dieses Haus)“ in die Haushalte der Bergstadt. Dabei wird stets Geld für Projekte des Kindermissionswerks gesammelt.

Das Lieblingslied der Brüder: „Stern über Bethlehem“

Derzeit laufen beim Organisatorenteam Regina und Mathias Lambert (für die Rader Innenstadt) und Kathrin Sucharkiewicz (für die Wupperorte) die Planungen fürs Sternsingen 2023. Dazu werden auch noch Jungen und Mädchen gesucht, die mitmachen möchten. „Schön wäre es, wenn wir für Rade 22 Gruppen zusammenbekommen“, sagt Regina Lambert. Am der Wupperorten sind vier bis sechs Gruppen unterwegs.

Mitmachen können Kinder aller Konfessionen – gleiches gilt für die Gruppenleiter. Auch die sind noch willkommen. Melden können sie sich alle über die Sternsingerhotline, unter Tel. (01 60) 98 30 51 61. „Oder sie kommen am Sonntag, 18. Dezember, in die Kirche St. Marien. Da laden wir alle, die mitmachen möchten, in den Gottesdienst ein“, sagt Regina Lambert. Beginn ist um 9.15 Uhr. Im werde Anschluss werde alles Organisatorische geklärt. Der Aussendungsgottesdienst findet dann am Freitag, 6. Januar, um 14 Uhr statt. Die Sternsinger machen sich am Samstag, 7. Januar, auf den Weg.

Mit dabei sind auch Benedikt (6) und sein Bruder Noah (11). Die beiden Brüder wissen, was das Sternsingen bedeutet: „Wir bringen Gottes Segen zu den Häusern und den Menschen.“ Seit drei Jahren machen sie mit, sind mit Papa Jens Trautvetter und der Oma unterwegs. Auch ihr Cousin wird im Januar mit von Haus zu Haus ziehen. Ihr Lieblingslied? „Das ist der 'Stern über Bethlehem'“, verrät Benedikt.

Ganz wichtig: Wie in den Vorjahren werden die Haushalte in St. Marien und St. Josef besucht, die sich zuvor angemeldet haben. Wer Besuch von den Sternsingern erhalten möchte – egal, welcher Konfession angehörend – kann auch dazu die Sternsinger-Hotline nutzen oder sich per E-Mail oder im Pfarrbüro melden. Außerdem liegen Anmeldelisten in den Kirchen St. Marien und St. Josef zu den Gottesdiensten aus.

Coronabedingt war 2021 die Idee „Segenstütchen to go“ geboren worden. 2022 – als unter Auflagen Sternsingerbesuche wieder möglich waren – wurde sie beibehalten. Auch 2023 werde es Tütchen mit Segensspruch als Aufkleber und Infos zur Spendenaktion zum Abholen geben, sagt Regina Lambert. Segenstütchen liegen in den Kirchen, bei PBS Radevormwald und in der Wupper-Apotheke aus.

Am Samstag, 7. Januar, wird außerdem in der Zeit von 10 bis 12 Uhr ein „Segen-to-Go-Stand“ vor dem Caritashaus aufgebaut werden. Das Sternsingerteam hebt aber hervor, dass dies ein ergänzendes Angebot ist. „Denn für die Kinder ist es etwas ganz Besonderes, die Leute zu Hause zu besuchen und ihnen persönlich den Segen zu überbringen.“

Hunderte Kinder haben sich so schon für andere eingesetzt

Ins Leben gerufen wurde die Sternsingeraktion in St. Marien vor 60 Jahren vom damaligen Rektor Fritz Ertel von der katholischen Volksschule an der Blumenstraße und dem einstigen Pfarrer Zimmer. 1964 ging die Organisation von der Schule auf die katholische Gemeinde S. Marien über. In den Wupperorten, in St. Josef, fand das erste Sternsingen 1984 statt, damals initiiert von Klaus Schulze und Rolf-Werner Waldhausen vom Pfarrgemeinderat. Stets engagieren sich Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter rührig um die Durchführung. „Im Laufe der Jahre haben sich hunderte Kinder und Jugendliche in St. Marien und St. Josef für andere Kinder weltweit eingesetzt“, blicken Regina und Mathias Lambert und Katrin Sucharkiewicz zurück.

Hintergrund

Erlös: Der Erlös der Sternsingeraktion kommt einem Projekt des Kindermissionswerks zugute. 2022 konnte die Gemeinde 13.821 Euro überweisen. In den 60 Jahren kamen über 250.000 Euro an Spenden zusammen.

Anmeldung: Anmeldungen für den Sternsingerbesuch über die Sternsinger-Hotline, Tel. (01 60) 98 30 51 61 (kein Whatsapp möglich), übers Pfarrbüro, Tel. (0 21 95) 12 20, per E-Mail Sternsinger-Rade@web.de; oder über die ausliegenden Anmeldelisten.

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