Projektwoche

Sekundarschule zeigt sich von ihrer besten Seite

Danielo, Quentin und Tom (v .l.) erklärten Stromkreisexperimente.
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Danielo, Quentin und Tom (v .l.) erklärten Stromkreisexperimente.

Schüler stellen beim Tag der offenen Tür die Ergebnisse ihrer Projektwoche vor.

Von Claudia Radzwill

Schon zum Beginn um 9 Uhr fanden sich am Samstagmorgen in den beiden Standorten der Sekundarschule viele Gäste ein. Die Schülerinnen und Schüler hatten in den vorangegangenen Projekttagen viel vorbereitet – und präsentierten nun die Ergebnisse. Mit dabei: Viertklässler, für die im Sommer der Schulwechsel ansteht. Sie schauten sich mit ihren Familien, Eltern und Großeltern um.

Das Foyer im Gebäude mit der Hausnummer 21 hatte sich in einen Marktplatz verwandelt. Selbst gemachte Teelichte, Weihnachtsdekorationen, selbst gestaltete Jutetaschen und vieles mehr gab es hier im Angebot. In den Klassenräumen fanden Aktionen statt, auf der Bühne in der Aula des Schulzentrums Hermannstraße gab es Vorführungen.

Die Akrobatikgruppe der Projekttage begeisterte mit einer kleinen Show.

„Die Schülerinnen und Schüler haben alle ganz tolle Sachen gemacht“, sagte Schulleiterin Sandra Pahl am Morgen. Dass ihre Schule nach Corona jetzt wieder allen offenstand, das war für Sandra Pahl und ihre Kollegin Anja Kliesch, Abteilungsleiterin der Stufen 5 und 6, ein „irres Gefühl“. Im vergangenen Jahr noch konnte man unter strengen Corona-Regeln nur für die Viertklässler einen Kennlerntag anbieten. Das war nun wieder anders. Zur Freude auch von Carmela Nigro. Ihr Sohn Gianluca besucht jetzt die 6. Klasse, hatte mitten in der Corona-Zeit an der Schule seinen Start gehabt. „Ich freue mich, dass ich mich heute einmal mit ihm zusammen in der Schule umsehen kann“, sagte die Mama. Der Elfjährige hatte sich während der Projekttage mit „Stromkreisen“ beschäftigt. „Das hat richtig viel Spaß gemacht“, erklärte er.

Es gibt sogar Akrobatikund ein Theaterstück

Die Experimente, die dort ausprobiert worden waren, gab es zum Tag der offenen Tür nun als Mitmach-Aktion. So erklärten Danielo und Quentin aus der Stufe 10 zusammen mit Tom aus der Stufe 8 an einem der Versuchstische Besuchern den Stromkreis. Rote und blaue Kabel sah man am Modell. An einer Stelle war der Stromkreis unterbrochen. „Das kann man aber überbrücken – mittels eines Metallstabs“, erklärten die drei Schüler.

Am Treppenabsatz zur Aula hatten Nuria, Pia, Frederieke, Jana und Jocelle ihren Tisch aufgebaut. Vor ihnen lagen viele Tüten voller Plätzchen. „Insgesamt sind es 64 Tüten“, erzählte Nuria. Die Schülerinnen hatten sich privat getroffen und nach verschiedenen Teigrezepten gebacken. „Das Geld fließt in die Kasse für unsere Abschlussfeier,“ verrieten die Zehntklässlerinnen. Eine Etage höher saßen Aglina und Eslam aus der 7b. Zusammen mit ihren Klassenkameraden und -kameradinnen hatten sie verschiedene Spiel-Stationen den Flur entlang aufgebaut. „Hier kann man Punkte sammeln und am Ende etwas gewinnen“, erklärten die Zwölfjährigen. Die Mädchen hatten zwei Kisten vor sich. Hinein legten sie verschiedene Dinge, die ertastet werden mussten. Im Klassenraum der 6a gab es derweil Gelegenheit, einen eigenen Weihnachtswunschzettel zu gestalten. „Wir haben verschiedene Vorlagen vorbereitet“, berichtete Klassenlehrerin Moira Bollermann. Einige Türen weiter, im Raum der 6b, gab es den „Mathe Escape-Room“. Auf einem der Tische erblickte man eine Kiste, gesichert mit Vorhängeschlössern. „Gespielt wird als Gruppe“, sagte der Pädagoge Tobias König, der das Ganze beaufsichtigte. Jede Gruppe hatte drei Rätsel zu lösen. Wer richtig lag, konnte eines der Schlösser öffnen – und es gab eine kleine Überraschung.

Halbstündlich starteten Führungen an beiden Standorten. In der Aula des Schulzentrums wechselten sich eine Akrobatikshow, ein kleines Theaterstück und ein Chorauftritt ab. Der Förderverein der Sekundarschule sorgte in der Cafeteria für einen Imbiss, Kaffee und Kuchen.

Schulwechsel

Im kommenden Sommer steht der Wechsel der Viertklässler auf eine weiterführende Schule an. In Radevormwald gibt es inzwischen nur noch zwei Möglichkeiten: der Besuch der Sekundarschule oder des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Beide Schulen liegen an der Hermannstraße. Die Anmeldungen an den weiterführenden Schulen laufen zeitgleich vom
6. bis 8. Februar 2023.

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