Personalzuwachs

Sekundarschule hat einen Konrektor

Schulleiterin Sandra Pahl bekommt Verstärkung: Olaf Kirsch trat seinen Dienst als Konrektor an. Foto: Claudia Radzwill
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Schulleiterin Sandra Pahl bekommt Verstärkung: Olaf Kirsch trat seinen Dienst als Konrektor an.

Olaf Kirsch tritt seine neue Stelle an der Hermannstraße an und unterstützt Leiterin Sandra Pahl.

Von Claudia Radzwill

Rektorin Sandra Pahl bekommt Unterstützung. Zum 1. Februar trat Olaf Kirsch seinen Dienst als Konrektor in der Rader Sekundarschule an. Der Sonderpädagoge unterrichtete bisher an der Konrad-Adenauer-Hauptschule in Wipperfürth. Nun freut er sich auf seine neue Aufgabe. „Eine Sekundarschule holt alle Schüler ab, ermöglicht alle Abschlüsse. Das ist zeitgemäß in Zeiten, in denen der Elternwille bestimmt, welche Schule das Kind besucht.“

Die Bewerbung in Rade sei daher für ihn eine ganz bewusste Entscheidung gewesen. Gut überlegt hat er sich auch, ob er in eine Schulleitung mit einsteigen möchte. Und kam für sich selbst zum Ergebnis: „Es reizt mich, eine Schule im Aufbau mitgestalten zu können.“ So bewarb sich Olaf Kirsch im Sommer 2017 auf die freie Konrektorenstelle und bekam Mitte Dezember die Zusage. Als Sonderpädagoge liegt ihm die Gestaltung der Förderkonzepte an der Sekundarschule am Herzen – und er möchte den Austausch mit der Armin-Maiwald-Förderschule intensivieren.

Auf einem Rundgang stellte sich Olaf Kirsch allen Klassen vor

Für Olaf Kirsch begann der Schulalltag gestern aber erst mal mit einem Rundgang durch alle Klassen, um sich vorzustellen: Ab Montag unterrichtet er die Schüler in Gesellschaftslehre. „Die erste Stunde werde ich in der 6e geben.“

Kommentar: Leiterteam nun komplett

Und noch einen Kollegen begrüßte Sandra Pahl neu im Team. Frank Funke, Schulleiter der im Schuljahr 2018/19 auslaufenden Hauptschule, gehört nun gleichzeitig der erweiterten Schulleitung der Sekundarschule an. „Er kümmert sich bei uns um die außerschulischen Partner.“ In diesen Aufgabenbereich fallen zum Beispiel die Bildungspartnerschaften. In zwei Jahren soll Funke als „Abteilungsleiter“ auch die Koordination der 8., 9. und 10. Stufe übernehmen. „Er ist ausgebildeter Gymnasiallehrer und wird die Schüler begleiten, die aufs Gymnasium wechseln“, berichtet Pahl.

Rund 200 Schüler werden in den bisher zwei Jahrgängen der Sekundarschule unterrichtet, von einem 15-köpfigen Lehrerkollegium. „Einige Kollegen unterrichten allerdings noch als Abordnung mit in den letzten Klassen der Hauptschule“, erklärt Sandra Pahl. Vor zweieinhalb Jahren ist die Sekundarschule gestartet – sie ersetzt in Rade zukünftig Haupt- und Realschule. Die ersten zwei Jahrgänge sind mit im Hauptschulgebäude an der Hermannstraße untergebracht. Im Sommer, wenn die neuen fünften Klassen kommen, zieht dann der erste siebte Jahrgang der Sekundarschule mit ins Gebäude der Realschule ein. „Ist die Realschule ausgelaufen, werden dort die Klassen 7 bis 10 der Sekundarschule unterrichtet“, erklärt Sandra Pahl. Die Unterstufe hat später dann das komplette Hauptschulgebäude zur Verfügung.

Im Sommer zieht die erste 7. Klasse in die Realschule

Ob beide Standorte zukünftig über je eine Mensa, einen Technikraum oder Hauswirtschaftsraum verfügen werden, kann Pahl noch nicht sagen. „Wir müssen bei diesen Entscheidungen offen sein - für das, was pädagogisch und finanziell sinnvoll ist.“

NEUER KONREKTOR

ZUR PERSON Olaf Kirsch ist in Stolberg bei Aachen geboren. Studiert hat er in Köln, wo er auch die Referendarzeit absolvierte. Danach begann der 42-Jährige als Sonderpädagoge in der Alice-Salomon-Förderschule in Wipperfürth, wechselte später an die dortige Konrad-Adenauer-Hauptschule. Er wohnt in der Hansestadt Wipperfürth, ist verheiratet und hat zwei Kinder. SCHULNAMEN Derzeit sucht die Sekundarschule einen Namen. Seit einem kürzlich stattgefundenen Workshop zur Namensfindung ist „Malala“, nach der Kinderrechtlerin Malala Yousafzai der Favorit. Aber: Noch dürfen jetzt alle Eltern und Schüler ein weiteres eigenes Votum abgeben. Am Ende entscheidet der Stadtrat über den Namen der Sekundarschule an der Hermannstraße.

Mit der Sekundarschule werden später die Räume beider Gebäude ausgelastet sein. „Nimmt man einen Jahrgang mit fünf Klassen, brauchen wir fünf Klassenräume. Da aber Fächer wie Mathematik in Erweiterungs- und Grundkurse aufgeteilt werden, sind sechs oder sogar sieben Räume für diesen Jahrgang nötig“, rechnet die Schulleiterin vor.

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