21. Oktober

Sechste Nacht der offenen Kirchen

Bei der Nacht der offenen Kirchen ist auch die ev. Reformierte Kirche am Markt dabei.
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Bei der Nacht der offenen Kirchen ist auch die ev. Reformierte Kirche am Markt dabei.

Gemeinden sind mit Aktionen zum Thema „Frieden“ dabei.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Alle zwei Jahre findet die „Nacht der offenen Kirchen“ in der Bergstadt statt. Am kommenden Freitag, 21. Oktober, ist es erneut soweit. „Alle sechs Gemeinden sind dieses Jahr wieder dabei, was sehr schön ist“, sagt Pfarrer Philipp Müller von der Evangelisch-lutherischen Gemeinde.

Der Abend steht in der Zeit von Krieg und Unruhe unter dem Bibelvers „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht“ aus dem Johannes-Evangelium.

Von 18 bis 22 Uhr öffnen die Gotteshäuser und bieten ein eigenes Programm zum Thema „Frieden“. In der Kirche der Lutheraner an der Burgstraße gibt es Mitmachaktionen und Entdecker-Stationen, sagt Pfarrer Müller. „Wir wollen Wege zum Herzensfrieden entdecken“, so der Pastor. Um 19 Uhr lädt dann dort der Paul-Gerhardt-Chor zu einem Evensong, einem musikalischen Abendgebet, ein.

In der Evangelisch-reformierten Kirche am Markt soll der Einklang von Gott, Mensch und Natur in den Fokus rücken. Der Leitfaden „Wer den Weg zur Natur findet, findet auch den Weg zum Frieden“ stammt vom Dalai Lama. Aus der Bibel werden jeweils um 18 und 20 Uhr Verse über Schöpfung und Frieden rezitiert. Um 19 und um 20 Uhr heißt es „Von Konfuzius bis Goethe“ - es darf der Poesie über Bäume und den Wald gelauscht werden. Jedes Alter ist auch eingeladen, auf einen Baum-Erlebnis-Parcours mit Diashow, Fühlsäcken, Riechgläsern und Multimedia-Klangbildern zu gehen.

In der Kirche der Martini-Gemeinde (SELK) an der Uelfestraße gibt es zur Nacht der offenen Kirchen stündlich Friedenstexte und Musik zum Thema Frieden. Das musikalische Programm gestalten Pastor Roland Johannes an der Orgel und Claudia Braune an der Querflöte.

Die vergessenen Kriege in der Welt stehen in der katholischen Kirche St. Marien an der Bischof-Bornewasser-Straße im Mittelpunkt. Damit für die Kriege nicht das „aus dem Auge, aus dem Sinn“ gilt, gibt es stündlich eine Andacht, Gesang, Schweigen und ein Erinnern.

Neben den vier Kirchen in der Innenstadt haben zwei Gotteshäuser in Außenortschaften geöffnet. In Dahlerau haben sich die katholische Gemeinde St. Josef und die Evangelischen Gemeinde Remlingrade-Dahlerau zusammengetan – hier heißt das Motto „Frieden braucht gelebte Gemeinschaft“. Jeweils um 19.15 und 20.15 Uhr gibt es eine gemeinsame Aktion in der Kirche St. Josef an der Keilbeckerstraße. Friedenslieder erklingen bei der Freien evangelischen Gemeinde im Grafweg. Von 18 bis 19 Uhr lädt das Musikteam der Gemeinde Besucher und Besucherinnen zum Mitsingen ein.

Es ist bereits das sechste Mal, dass die Kirchen in Radevormwald sich einen Abend lang zu einem Themen-Rundgang öffnen.

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