Ruhestand

Sana verabschiedet Dr. Reinhold Hikl

Kaufmännische Direktorin Svenja Eckl, Chefarzt Dr. Martin Ulatowski, Ines P. Grunewald, Pflegedirektor Dirk Windgassen (v.l.) mit Hikl.
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Kaufmännische Direktorin Svenja Eckl, Chefarzt Dr. Martin Ulatowski, Ines P. Grunewald, Pflegedirektor Dirk Windgassen (v.l.) mit Hikl.

Ärztlicher Direktor des Krankenhauses geht in den Ruhestand.

Von Joachim Rüttgen

Radevormwald. Ein Name ist untrennbar mit dem Sana Krankenhaus in Radevormwald verbunden: Dr. Reinhold Hikl (65) hat einen großen Teil seines Lebens im Krankenhaus verbracht. Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Anästhesie waren Stationen seines abwechslungsreichen Lebens, die ihn durch weite Teile der Welt führten, berichtet Susanne Kuczera von der Unternehmenskommunikation.

Jetzt wurde er von Kollegen und der Geschäftsführung in einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet. Geboren wurde Hikl 1956 in der Remscheider Fabricius-Klinik. Nach einer Lehre als Radio- und Fernsehmechaniker folgten Abitur, Medizinstudium, eine Facharztausbildung und 1998 die Promotion. Die Jahrtausendwende markierte für Hikl einen Meilenstein: Er wechselte von Wuppertal zum Johanniter-Krankenhaus nach Rade als Oberarzt mit Chefarztnachfolger (2003).

„Parallel zu seiner klinischen Tätigkeit absolvierte er den berufsbegleitenden Master Studiengang Public Health sowie die Qualifizierung im Qualitätsmanagement. Als Sana das Krankenhaus 2012 erwarb, wurde Hikl Ärztlicher Direktor“, teilt Kuczera mit.

Seine technische Ausbildung hat ihn nie losgelassen

Sein ganzes Berufsleben sei er handwerklich interessiert geblieben und begründete seine Entscheidung für die Anästhesiologie auch damit: „Meine technische Ausbildung hat mich nie losgelassen. Ich möchte immer sehen, was ich tue, auch am OP-Tisch.“ Neben seinem beruflichen Engagement schaute Hikl über den Tellerrand, arbeitete in Vorständen von Trägerstrukturen, kommunalen Verantwortungen und gesamtgesellschaftlichen Gremien. Er reiste oft in Wuppertals Partnerstadt Matagalpa (Nicaragua), um zu helfen. Er beteiligte sich an Sprachstudien für den Duden und engagierte sich für die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Aus einem WHO-Projekt entstand 2005 der Trägerverein „aktiv55plus“. Hikl gehörte zu den Vereinsgründern. Der Radevormwalder Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gesundheit und die individuelle Lebensqualität der Menschen über 55 Jahre zu fördern. Hikl trug maßgeblich dazu bei, dass Radevormwald zu den „Age friendly Cities und Communities“ (Altersfreundliche Städte und Gemeinden) gehört. Sie ist bis heute die einzige deutsche Stadt in dem Projekt. „Sie haben immer für Klarheit und Wahrheit gesorgt. Ihre wertvolle Arbeit hat auch unser Unternehmen bereichert“, sagte Geschäftsführerin Ines P. Grunewald. Für Hikl waren die Jahre bei Sana (seit 2013) ein „gegenseitiges Geben und Nehmen. Ich hatte hier die Chance, extrem viel zu lernen. Es hat einfach gepasst. Darum wünsche ich allen, dass es noch lange so positiv weitergeht.“

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