Session 2023

RKG stellt Karnevalszug auf die Beine

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Nach zwei Jahren Pandemiepause heißt es am 18. Februar wieder: „Der Zoch kütt“.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Im Februar 2020 feierten die Jecken in Rade das letzte Mal den Straßenkarneval - kurz vor Ausbruch der Pandemie. Der Zug mit geschmückten Wagen und gut gelaunten Fußtruppen zog durch ein Meer von Menschen durch die Innenstadt. Zwei Jahre wurden die Mitglieder der 1. Großen Radevormwalder Karnevalsgesellschaft (RKG) Rot-Weiß und alle anderen Karnevalisten dann ausgebremst. Jetzt ist es wieder soweit. Dominik Betz, RKG-Vorsitzender, verkündet: „Der Zoch kütt!“ Am Samstag, 18. Februar, schlängelt sich der Rader Karnevalszug wieder durch die Innenstadt. „Auf dem Marktplatz steht wie immer ein Sprecherwagen. Unsere Geschäftsführerin Mareike Betz-Dmuß übernimmt die Moderation und wird die Teilnehmer ankündigen“, sagt Dominik Betz, Vorsitzender und zugleich Zugleiter.

Auf dem Markt stehen dann auch drei Bierwagen – zwei betreibt die Karnevalsgesellschaft selbst, einer die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Radevormwald. Auf dem Schlossmacherplatz schenkt die Handballspielgemeinschaft (HSG) Getränke aus und sorgt für Stimmungsmusik. Gespräche mit Ordnungsamt und Stadtverwaltung wurden bereits geführt. „Das war wie immer alles sehr unkompliziert. Man unterstützt uns dort sehr“, ist Betz dankbar.

Weniger Wagen, aber mehr Fußtruppen werde es 2023 geben: Mit dabei sind unter anderem mehrere Kindertagesstätten, Rader Dorfgemeinschaften, die Feuerwehr, die Karnevalsgesellschaft Rua Kapaaf und die Radevormwalder Stadtwerke. „Feuerwehr und Stadtwerke werden mit einem Wagen dabei sein“, berichtet Betz. Durch Mund-zu-Mund-Propaganda und Social-Media-Kanäle haben sich die bisherigen Teilnehmer bei ihm gemeldet. „Gerne dürfen es aber noch mehr sein. Wir freuen uns über jede Anmeldung. Ich beantworte auch gerne alle aufkommenden Fragen“, sagt der Vorsitzende. Per E-Mail können sich Interessierte an Dominik Betz wenden.

Die Teilnahme am Karnevalszug ist kostenlos, für Kostüme, Kamelle und gegebenenfalls einen buntgeschmückten Motto-Wagen sorgen die Teilnehmer selbst. Wichtig: Beim Einsatz von Wagen muss darauf geachtet werden, dass für Helfer oder Helferinnen - die „Wagenengel“ - gesorgt ist, die das Gefährt rechts und links absichern.

Los geht es am Karnevalssamstag um 13 Uhr auf dem Festplatz an der Uelfestraße, wo sich der Zug aufstellt. Punkt 14.11 Uhr startet die Truppen und Wagen. Der Weg führt wie gehabt über die Neu- und Blumenstraße, Kaiserstraße, Marktplatz, Telegrafen- und Bredderstraße wieder zurück über den Marktplatz. Dort sorgt auch ein DJ für Stimmung – über das Zugende hinaus. Bis 22 Uhr wird noch auf dem Marktplatz Party gemacht, sagt Betz.

Die rot-weißen Jecken starten nach der Pandemie noch langsam in die Session: „Es gibt den Karnevalszug. Galasitzung und Kinderkarneval finden in diesem Jahr noch nicht statt“, sagt Dominik Betz. Auch einen Gesellschaftswagen im Zug werden die rot-weißen Karnevalisten in diesem Jahr nicht mitschicken. „Die letzten zwei Jahre haben ihre Spuren hinterlassen. Uns fehlen momentan im Verein Helfer und Helferinnen – auch wenn die Mitgliederzahl konstant blieb“, sagt Betz. „Wir haben uns daher entschlossen, 2023 als Organisatoren zu agieren: uns um den Ablauf zu kümmern, um die Moderation, um die Anmeldungen, die Bierwagen zu stellen und als Ordner das Ordnungsamt mit zu unterstützen.“ Es sei ein wenig wie „das Event wieder neu aufbauen“. Betz kündigt an, dass es im nächsten Jahr dann einen RKG-Wagen geben wird – und ist optimistisch, dass sich für 2024 auch ein Prinzenpaar oder Dreigestirn in der Bergstadt findet. Nach einer Ausnahmezeit fange jetzt wieder die erste „normale“ närrische Session an. „Auf die freuen wir uns – und wir hoffen inständig auf trockenes Wetter am Karnevalssamstag,“ sagt Betz.

Hintergrund

Rückblick: 2021 fiel der Karneval wegen des Lockdowns aus. Für 2022 war zunächst ein Karnevalszug geplant gewesen, dann aber aufgrund der Pandemie-Lage im Januar 2022 abgesagt worden. Den „Zoch“ in der Bergstadt gibt es seit 1980.

Kontakt: Alle, die am Zug teilnehmen wollen oder Fragen zu Teilnahme haben, können sich bei Dominik Betz per E-Mail melden: betz-dominik@t-online.

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