Impfzentrum

Reibungsloser Weg zum ersten Pieks

Friedel Müller vor dem Impfzentrum in Gummersbach. Foto: Müller
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Friedel Müller vor dem Impfzentrum in Gummersbach.

Rades ehemaliger Bürgermeister macht positive Erfahrungen im Impfzentrum.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Als er Ende Januar versuchte, einen Impftermin festzumachen, musste Friedel Müller hartnäckig sein. Es klappte so rein gar nicht. Am Telefon gab es stundenlang das Besetzt-Zeichen, per Internet wurde ihm ein Termin für das Jahr 2024 angeboten. Endlich durchgekommen, konnte der Mitarbeiter keinen Termin buchen, da sich das System aufgehangen hatte. Doch Müller gab nicht auf. Nach drei Tagen hatte es Radevormwalds ehemaliger Bürgermeister endlich geschafft. Er hatte seine Impftermine (wir berichteten).

Friedel Müller wäre nicht Friedel Müller, wenn er nur darüber berichtet, was nicht klappt. Am vergangenen Sonntag, 7. März, hatte der ehemalige Bürgermeister seinen ersten Termin im Impfzentrum in Gummersbach – ohne lange Wartezeit, ohne Irrwege oder sonstige Schwierigkeiten. „Das muss man auch hervorheben“, findet er. Im Impfzentrum sei alles reibungslos verlaufen. Vom Fiebermessen, über die Aufnahme der Personalien am Schalter bis hin zur Impfung selbst – mit dem Impfstoff von Biontech-Pfizer.

„Das ging sogar sehr schnell. Ich bekam zwar eine Wartenummer, war aber wenig später schon in der Impfkabine“, erzählt er. Dort sei er dann sogar auf einen Arzt getroffen, der in Radevormwald praktiziert und am Wochenende im Impfzentrum Dienst hatte. „Vom Setzen der Spritze habe ich nichts gemerkt“, sagt er – und möchte allen anderen Mut machen. „Im Impfzentrum waren alle sehr aufmerksam und alles ging sehr zügig voran.“ Überall waren Helfer. Medizinisches Personal, Mitarbeiter der Kreisverwaltung und Bundeswehrsoldaten haben sich um den Ablauf und die Besucher gekümmert.

Das Impfzentrum sei gut zu finden, sagt Müller. Über die Brückenstraße in der Kreisstadt gehe es direkt dorthin. Das Parkhaus befinde sich direkt daneben. „Es geht vom Auto sofort zum Impfen“, sagt der Radevomwalder. Er war mit seiner Tochter unterwegs – sicherheitshalber. „Ich wusste ja nicht, ob ich von der Impfung etwas merke.“ Das war zwar nicht der Fall, doch sei die Tochter auf der Rückfahrt gefahren.

„Es ist nur kleiner Picks, der viel bewirkt“, sagt der 83-Jährige über die Impfung. Nicht nur für ihn selbst, auch für die Gesellschaft. Das Wissen um die Impfung gebe ihm eine gewisse Sicherheit, dass er bei einer Infektion keinen so schweren Verlauf fürchten müsse. Mit der Impfung möchte er aber auch etwas dazu beitragen, dass das sportliche, kulturelle und kirchliche Leben wieder anlaufen kann. Umso mehr geimpft seien, umso normaler könne für Jung und Alt das Leben wieder werden. Seinen nächsten Impftermin hat er am 28. März. Friedel Müller sieht dem erneuten Besuch im Gummersbacher Impfzentrum optimistisch entgegen.

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