ÖPNV

Radevormwalder sollen ihr Auto öfter stehen lassen

Die Gutachter aus Dortmund haben sich die wichtigsten Haltestellen in Radevormwald angeschaut.
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Die Gutachter aus Dortmund haben sich die wichtigsten Haltestellen in Radevormwald angeschaut.

Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss beraten Konzept.

Von Stefan Gilsbach

Radevormwald. Zwei Ausschüsse tagen heute gemeinsam – der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt sowie der Ausschuss für Kultur, Tourismus und Verkehr. Anlass ist die Präsentation des Integrierten Nahmobilitätskonzeptes, das durch das Fachbüro „Planersocietät“ aus Dortmund erstellt wurde. Das Gutachten soll die Grundlage für eine nachhaltigere Mobilität bilden, bei der nicht mehr zwei von drei Wegen in der Stadt mit dem Auto zurückgelegt werden – das sei nämlich aktuell der Stand. Erreicht werden soll dies, indem mehr öffentliche Verkehrs-mittel, Fahrräder und auch die Füße genutzt werden.

Rund 190 Seiten lang ist das Gutachten, unter anderem werden die Workshops mit Bürgern für Rad- und Fußverkehr noch einmal dargestellt. Dazu gibt es eine ganze Liste von Maßnahmen, die im Detail aufgeführt und bebildert sind. Dabei geht es im Fall der Fußgänger um die Absenkungen von Bordsteinen, um neue Querungshilfen, oder, wie im Fall des Schulzentrums, um Halteverboten. Um die Schulwege für Kinder sicherer zu machen, wird ein Schulwegeplan vorgeschlagen, der von der Stadt mit der Polizei und Vertretern der Eltern, Schüler und Schulen entwickelt werden soll.

Um die Mobilität für Radfahrer zu erleichtern, sollen Lücken im Radwegenetz geschlossen, Engstellen im Begegnungsverkehr entschärft und neue Radabstellanlagen installiert werden. Beim Öffentlichen Personennahverkehr geht es um die Erreichbarkeit der Haltestellen per Rad oder zu Fuß. Da werde „das Ein- und Aussteigen insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen erschwert, da die Barrierefreiheit an keiner der untersuchten Haltestellen gegeben“ sei.

Das alles kostet Geld. Aber hier machen die Experten Hoffnung: „Aufgrund der wachsenden politischen Bedeutung des Fuß- und Radverkehrs und der Herausforderung durch den Klimawandel ist perspektivisch mit weiteren verfügbaren Fördergeldern zu rechnen.“

Die Ausschusssitzung startet am heutigen Donnerstag, 1. Dezember, um 16 Uhr im Saal des Bürgerhauses, Schlossmacherstraße 4-5.

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