Kriminalität

Raubüberfall endet mit Festnahme und Widerstand gegen Polizisten

Die Polizei sucht dringend Zeugen.
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Ein Polizist steigt für einen Einsatz aus dem Polizeiwagen.

Nach einem Raubüberfall konnte die Polizei die mutmaßlichen Täter schnell festnehmen. Mit einem renitenten Vater und dessen ebenso gewalttätigen Sohn konnten sie jedoch nicht rechnen.

Radevormwald. Am Samstag in den frühen Morgenstunden sind vier Jugendliche auf der B229 von mehreren Tätern mit einem Messer bedroht und ausgeraubt worden.

Die vier Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren waren laut Polizei um 4.15 Uhr auf dem Gehweg der B229 zu Fuß aus Richtung Radevormwalder Innenstadt in Richtung Jakobsmühle unterwegs. Sie hatten einen Einkaufswagen, in dem sich ein Bierkasten sowie weitere Getränke befanden, dabei.

Etwa 200 Meter vor der Einmündung Niedernfeld wurden sie von zwei Männern angesprochen, die sie nach Zigaretten fragten. Die Jugendlichen verneinten und setzen ihren Weg in Richtung Jakobsmühle fort. Nach wenigen Metern sprachen die beiden Unbekannten sie erneut an. Dieses Mal fragten sie nach Geld; einer zückte ein Messer und drohte ihnen. Sie raubten ihn Bargeld, eine Geldbörse und eine Jacke. Anschließend flüchteten sie mit dem Einkaufswagen in Richtung Radevormwalder Innenstadt.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung gegen 6.15 Uhr eine Personengruppe auf dem Marktplatz. Die Kleidung zweier Personen passte zur Personenbeschreibung der beiden gesuchten Tatverdächtigen. Es handelte sich um einen 19-jährigen sowie einen 17-jährigen Radevormwalder. Beide ließen sich widerstandslos festnehmen.

Während der Festnahme störten zwei umstehende Personen (Vater und Sohn) ununterbrochen die polizeiliche Maßnahme. Trotz der Aufforderung, Abstand zu halten und die Örtlichkeit zu verlassen, störten sie weiterhin die Arbeit der Beamten. Dabei wurden sie zunehmend aggressiver.

Als der Jüngere mit geballten Fäusten drohend auf die Polizisten zukam, brachten diese ihn zu Boden und fesselten ihn. Sein Vater ergriff einen Polizisten und zog diesen von seinem Sohn weg. Die Polizisten ergriffen daraufhin auch den Vater und versuchten diesen zu fixieren. Er leistete erheblichen Widerstand. Sowohl er als auch zwei Polizisten und eine Polizistin zogen sich leichte Verletzungen zu. Schließlich konnte er fixiert werden.

Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten ein Messer, das sie sicherstellten. Da Vater und Sohn beide alkoholisiert waren, mussten sie auf der Polizeiwache eine Blutprobe abgeben. Anschließend wurden beide wieder entlassen. Auf die beiden wartet nun ein Strafverfahren.

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