Radevormwald: City erhält schnelles Internet

Der erste Spatenstich ist getan, v.l.: Jürgen Koch (Regiinalmanager Telekom), Simon Woywod (1. Beigeordneter), Mareike Klein (Breitbandkoordinatorin Stadt), Bürgermeister Johannes Mans und Marco Kramer (Teamleiter Glasfaserausbau Telekom).
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Der erste Spatenstich ist getan, v.l.: Jürgen Koch (Regiinalmanager Telekom), Simon Woywod (1. Beigeordneter), Mareike Klein (Breitbandkoordinatorin Stadt), Bürgermeister Johannes Mans und Marco Kramer (Teamleiter Glasfaserausbau Telekom).

Der Glasfaserausbau startet in der West- und Lindenstraße. Am Dienstag erfolgte der symbolische erste Spatenstich.

Von Claudia Radzwill

Rdevormwald. Es geht voran. Der Glasfaserausbau in der Innenstadt beginnt. Start ist an der Ecke West- und Lindenstraße. Am Dienstag gab es den ersten Spatenstich. „Peu á peu öffnen wir den Bürgersteig und verlegen die Leerrohre, wo das Glasfaserkabel durchgeschossen wird“, sagt Jürgen Koch, Regionalmanager der Deutschen Telekom. Stück für Stück geht’s dann weiter voran. Sozusagen eine Wanderbaustelle durch die Innenstadt. Elf neue graue Verteilerkästen werden aufgestellt, ergänzt Marco Kramer, Teamleiter des Glasfaserausbaus vor Ort.

Zunächst werden Leerrohre für das schnelle Internet verlegt.

„Wir bauen das Netz aus. In diesem Jahr wird es 1500 Anschlüsse geben. 2023 kommen noch einmal 5400 Anschlüsse im Stadtgebiet dazu“, erklärte Koch. Ende 2023 werden 70 Prozent der Haushalte im Innenstadtbereich über ein schnelles Internet verfügen können. Beim Glasfaserausbau, auch „Fiber to Home“ oder kurz „FTTH“ genannt, ende das Kabel allerdings nicht mehr im Verteilerkasten am Straßenrand, sagt Koch. „Es muss vielmehr bis ins Gebäude gezogen werden.“ Daher sei die Zustimmung der Hauseigentümer wichtig. Andererseits wird das Glasfasernetz am Haus vorbeigeführt. „Natürlich besteht auch später die Möglichkeit, sich ans Netz anschließen zu lassen“, sagt Koch. Doch: In der Ausbauphase wird die Immobilie kostenfrei angeschlossen, wenn ein Glasfaser-Tarif bei einem Telekommunikationsanbieter beantragt wird. „Man kann dabei bei seinem Anbieter den bisherigen Tarif auch weiter buchen“, erläutert der Regionalmanager. Das heißt, kommt man mit 100 MBit aus, muss man nicht einen 1000 MBit-Tarif buchen.

Stadtverwaltung ist froh, dass der Ausbau jetzt startet

Wenn der Kunde oder die Kundin den Glasfasertarif gebucht hat, nimmt der jeweilige Telekommunikationsanbieter den Kontakt mit der GlasfaserPlus auf und regelt die Details. Jürgen Koch schätzt, dass in vier Monaten die ersten Haushalte das schnelle Internet nutzen können.

Der Glasfaserausbau startet in der West- und Lindenstraße.

Vor Ort waren auch Vertreter des Rader Rathauses. „Ich bin froh, dass Bewegung in den Ausbau von schnellen und stabilen Internetverbindungen kommt“, sagte Bürgermeister Johannes Mans. Ein Glasfaseranschluss sei heute genauso wichtig wie ein Strom-, Wasser- und Gasanschluss. „Das Versprechen der Telekom, schnell zu reagieren, hat sie eingehalten“, hob Simon Woywod, 1. Beigeordneter, hervor. Schon länger hat sich die Stadtverwaltung in puncto Glasfasernetz engagiert. „Für uns ist das ein Riesenthema“, hatte Bürgermeister Mans in der Vergangenheit hervorgehoben. Doch lange hat man keinen Anbieter gefunden.

Die Telekom arbeitet beim Glasfaserausbau in der Bergstadt im Auftrag der GlasfaserPlus, einem Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und IFM Investors. Hierbei handelt es sich um einen australischen Fondsverwalter, der im Eigentum von Pensionskassen stehe und global Pensionsgelder in Infrastrukturunternehmen anlegt. Die GlasfaserPlus vermietet das Netz anbieteroffen an alle Telekommunikationsanbieter. Für Infos und Fragen gibt es eine Hotline. Auch sind ab sofort Mitarbeiter der Telekom im Stadtgebiet unterwegs und beraten die Haushalte vor Ort. Wichtig: Sie können sich ausweisen. Darauf weist Jürgen Koch hin.

Derzeit steht bei der Versorgung mit schnellem Internet die Innenstadt im Fokus. Nicht vergessen werden aber auch die Radevormwalder Randgebiete und Außenortschaften, versichert Simon Woywod. „Wir werden dort als Stadt über ein Betreibermodell diese Gebiete versorgen. Das heißt, wir bauen dort selber aus, benötigen dafür aber noch einen Betreiber“, erklärt er. Ausschreibung und Förderanträge stehen hier an. Bei Mareike Klein im Tiefbauamt liegt die komplette Koordination des Rader Glasfaserausbaus von städtischer Seite aus.

Hintergrund

Besuch: Ab sofort sind autorisierte Kundenberater der Deutschen Telekom in Radevormwald unterwegs, welche die Bürgerinnen und Bürger besuchen und auf Wunsch zum Thema Glasfaser beraten. Wichtig: Die Kundenberater sind an dem Outfit der Deutschen Telekom zu erkennen und weisen sich mit einem Lichtbildausweis und einem Autorisierungsschreiben aus.

Telefonhotline: Fragen werden auch unter der Hotline der Telekom beantwortet, erreichbar sind die Mitarbeiter unter
Tel. (08 00) 8 26 63 47.

Livechat: Am Mittwoch, 8. Juni, gibt es auch eine digitale Info-Veranstaltung der Telekom zum Thema. Beginn ist um 18 Uhr. Einwahl per Link.

www.telekom.de/
glasfaser-events

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