Vereinsarbeit

Infobrief von „aktiv 55plus“ kommt gut an

Kyra Springer vom Verein aktiv55plus und Volker Grossmann, Leiter des Sozialamts, freuen sich über die Resonanz des neuen Infobriefs für die Generation 55plus. Foto: Claudia Radzwill
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Kyra Springer vom Verein aktiv55plus und Volker Grossmann, Leiter des Sozialamts, freuen sich über die Resonanz des neuen Infobriefs für die Generation 55plus.

346 Haushalte erhalten alle zwei Monate Infos über Angebote der Stadt

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Ende Juni liegt wieder der Infobrief „Dies und Das“ in den Briefkästen vieler Rader. Das neue Projekt des Trägervereins „aktiv 55plus“ und dem Sozialamt der Stadt kommt gut an. In dem Brief stehen Infos rund um Angebote in die Stadt, es gibt ein Rätsel und ein kleines Gedicht oder Geschichte als Kurzlektüre.

Der Verein, der sein Büro im Hürxthal-Haus am Schlossmacherplatz hat, unterstützt in der Bergstadt die Generation 55plus, bietet ein Netzwerk, Beratung und knüpft Kontakte. „Doch nicht allen Bürgern und Bürgerinnen sind wir ein Begriff“, sagt Kyra Springer. Um das zu ändern, wurde im Februar der erste Infobrief – der sich besonders an die Generation 55plus wendet – auf den Weg gebracht.

Rätsek im Infobrief des Vereins „aktiv 55plus“ kommt gut an

Ein Angebot, das gut ankam. „Wir haben ganz tolle Rückmeldungen erhalten“, berichtet Kyra Springer. Neben dem Kurzbericht freuen sich viele über das Rätsel. Dafür kooperiert „aktiv 55plus“ mit dem Heimat- und Verkehrsverein. „Die Rätsel haben alle einen Bezug auf Radevormwald.“ Ein Beispiel: Da wird danach gefragt, was auf einer Bergischen Kaffeetafel, dem „Koffedrenken met allem Dröm on Dran“, nicht fehlen darf. Auch für die kleinen Gedichte und Geschichten gibt es Lob. Die stellt Sandra Oetelshoven, Leiterin der Städtischen Bücherei zur Verfügung. „Was bei uns an positivem Feedback ankommt, leite ich natürlich an unsere Kooperationspartner weiter“, sagt Springer.

Anfänglich ging sie von einem Bedarf von 50 Briefen aus. Volker Grossmann, Leiter des Radevormwalder Sozialamtes, tippte auf einen höheren Bedarf. Er behielt recht. Zunächst habe man die Über-80-Jährigen im Stadtgebiet angeschrieben, erklärt Kyra Springer. 1440 Haushalte bekamen im Stadtgebiet vom Trägerverein Post. 250 Ehepaare, 760 Damen und 430 Herren. „Die erste Sendung war gekoppelt mit einer Abfrage. Wer weiterhin den Infobrief bekommen wollte, sollte es uns mitteilen.“ 310 interessierte Rückmeldungen kamen. Aber auch jeder unter 80 Jahren konnte sich bei Kyra Springer und ihrem Team auf die Verteilerliste setzten lassen. So kamen inzwischen 346 Haushalte zusammen.

Im nächsten infobrief soll es um die Arbeit des Seniorenbeirates gehen

Inhalte für den Infobrief gibt es viele. Von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gab es im letzten Exemplar eine Anleitung zu Gymnastikübungen. Es soll weitergehen mit einem Beitrag über die Arbeit des Seniorenbeirats. Und mit einem über den Radevormwalder Bürgerbus. Auch das Sozialamt soll vorgestellt werden.

„Wer von den Mitarbeitern welches Aufgabengebiet betreut, wo wir helfen können – all das wissen viele nicht“, sagt Volker Grossmann. Ein Thema ist hier die Grundsicherung. Ändern sich Öffnungszeiten städtischer Anlaufstellen, werden auch diese im Brief mitgeteilt. Wichtig: „Wir sind keine Werbebroschüre“, sagt Kyra Springer. Es werden auch keine Werbeflyer beigelegt.

Verein öffnet wieder vorsichtig die Türen

Alle zwei Monate verschickt „aktiv 55plus“ die Infopost. Um den Druck und das Layout kümmert sich das Team des Trägervereins. Die erste Postsendung hat der Verein komplett allein finanziert. Seit dem zweiten Brief sitzt die Stadt mit im Boot – und übernimmt die Portokosten. Eine Finanzspritze für die Kosten von Papier und Druckerpatronen gab es jüngst von der Bürgerstiftung der Sparkasse.

In den letzten Monaten lief die Beratung von „aktiv 55plus“ aufgrund der Corona-Bestimmungen fast ausschließlich übers Telefon. „Derzeit öffnen wir wieder vorsichtig. Es können wieder Termine vor Ort im Büro vereinbart werden“, sagt Kyra Springer. Sie hofft, dass auch Angebote wie die Handysprechstunde und der Reparaturtreff bald wieder stattfinden können. „Kleiner, mit besonderen Schutzmaßnahmen.“ Das 1:1-Gespräch fehle, doch das gelte auch fürs Angebot „Ausgetrickst“, das vor Trickbetrügern warnt. Auch dieses findet derzeit telefonisch statt.

Hintergrund

Beratung: Die Beratung des Trägervereins findet weiterhin statt – jetzt auch wieder mit Terminvergabe vor Ort. Kontakt telefonisch unter Tel. (02 19 5) 9 27 73 53.

info@aktiv55plus.de

Infobrief: Wer auch Interesse am Infobrief hat, kann sich beim Trägerverein melden.

Hilfsbörse: Die Radevormwalder Hilfsbörse kann sich derzeit aufgrund von Corona nicht im Hürxthal-Haus treffen. Das Büro von „aktiv 55plus“ vermittelt jedoch – wo es möglich ist – telefonisch.

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