Veranstaltung

Förderbescheid für das neue Museum ist da

Vorfreude auf den „Tag des Zweirads“ am 19. September (v. l.): Hartmut Behrensmeier, Hans-Joachim Sommer, Lothar Kasper, Axel Klugmann (alle IG Bismarck-Zweiräder), Fatih Celik (Rewe Kleinschmidt) Niklas Lajewski (Städtischer Klimabeauftragter) und Klaus Giesen (IG Bismarck-Zweiräder) hoffen auf gutes Wetter. Fotos: Claudia Radzwill
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Vorfreude auf den „Tag des Zweirads“ am 19. September (v. l.): Hartmut Behrensmeier, Hans-Joachim Sommer, Lothar Kasper, Axel Klugmann (alle IG Bismarck-Zweiräder), Fatih Celik (Rewe Kleinschmidt) Niklas Lajewski (Städtischer Klimabeauftragter) und Klaus Giesen (IG Bismarck-Zweiräder) hoffen auf gutes Wetter.

IG Bismarck-Zweiräder lädt für den 19. September zum „Tag des Zweirads“ ein.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Die Mitglieder der Interessengemeinschaft (IG) Bismarck- Zweiräder sind trotz Pandemie in den vergangenen Monaten nicht untätig gewesen. Am Mittwochmorgen stellten sie Neuigkeiten und Pläne vor - Treffpunkt war erstmals das ehemalige Bismarck-Werk an der Leimholer Straße, dem zukünftigen Domizil ihres Museums.

Am Samstag, 19. September, findet wieder der „Tag der Zweiräder“ statt. Start- und Zielpunkt ist der Rewe-Parkplatz an der Poststraße. Um 11.15 Uhr starten die historischen Motorräder zu einer geführten, touristischen Ausfahrt. Mehrere Guides der IG Bismarck-Zweiräder sind mit „on tour“, führen durchs Bergische Land. „Dieses Jahr bieten wir den Fahrern und Fahrerinnen eine neue Streckenführung“, berichtet Pressesprecher Hartmut Behrensmeier. „Sie führt von Radevormwald aus über Wipperfürth bis nach Lindlar und über Ohl und Kreuzberg zurück. Insgesamt sind es 63 Kilometer.“ In Frielingsdorf gibt es eine Verpflegungsstelle am dortigen Rewe-Markt.

„Wir wollen damit die Aktionen der Stadt rund ums Radfahren unterstützen.“

Hartmut Behrensmeier, IG Bismarck-Zweiräder

Bevor der Startschuss in Rade fällt, wird Vereinsvorsitzender Lothar Kasper noch einige der Motorradschätzchen vorstellen. Das Startgeld pro Teilnehmer beträgt zehn Euro – die kommen in Gänze dem Deutschen Behinderten Sportverband (DBS) als Spende zugute. Der Verband ist Kooperationspartner der IG Bismarck-Zweiräder. Dass der Behindertensport mit ein Zugpferd in der Sportradwelt ist, wird auch im Museum der Interessengemeinschaft gewürdigt. Zu den Ausstellungsstücken gehört seit März 2020 ein original Sport-Handbike, das bei Wettkämpfen zum Einsatz kam.

Doch nicht nur knatternde Maschinen werden sich am 19. September in Bewegung setzten. Um 11.30 Uhr wird der Startschuss für E-Bikes gegeben. Diese Tour führt über Schwenke nach Egen und zurück. „Eine Tour mit 23 Kilometern, begleitet von Mitgliedern des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs“, sagt Hartmut Behrensmeier, der die Strecke schon abgefahren ist. Hier wird kein Startgeld erhoben. Behrensmeier: „Wir wollen damit die Aktionen der Stadt rund ums Radfahren unterstützen.“

Am Start- und Zielort an der Poststraße wird es ein Rahmenprogramm geben – unter anderem mit dem mehrfachen Weltmeister auf dem Hochrad, Hans Rügner. Gerd Jajschik, Mitglied der IG Bismarck-Zweiräder, kommt mit seinem Laufrad aus dem Jahr 1718 und einem Tretkurbelrad von 1860. Der TuSpo Dahlhausen sorgt für das leibliche Wohl. Für die Veranstaltungen werden die aktuellen Corona-Regeln gelten, die IG Bismarck-Zweiräder steht in engem Kontakt mit dem Ordnungsamt.

Ein Schätzchen im Fundus des Bismarck-Zweiradmuseums: ein Steh-Motorrad.

Was Behrenmeier abermals betont: Ohne Sponsoren drehen sich keine Räder.“ Rader Unternehmen unterstützen erneut das Event, Hauptsponsor ist in diesem Jahr Andreas Kleinschmidt, Marktinhaber der Rewe-Märkte an der Poststraße und in Frielingsdorf. Geschäftsführer Fatih Celik unterstreicht: „Uns ist es wichtig, vor Ort die Vereine zu unterstützen.“

Die IG Bismarck-Zweiräder kann noch eine weitere freudige Nachricht verkünden: „Der Zuwendungsbescheid für die Leader-Förderung ist angekommen“, berichtet der 2. Vorsitzende Klaus Giesen. 2018 hatte der Verein den Antrag gestellt. Mit den Fördermitteln soll das alte Bismarck-Firmengebäude zum lebendigen Museumsort werden. Unlängst hatte der Verein den langjährigen Ausstellungsort in der Schlossmacher-Galerie verlassen, um die Bismarck-Räder künftig in ihren einstigen historischen Fertigungsräumen auszustellen. Mit dem Bescheid, so hoffen die Vereinsmitglieder, werden nun die Mietvertragsverhandlungen schnell zum Abschluss kommen – und sie mit den Renovierungsarbeiten beginnen können.

65 Prozent der Kosten werden aus der Förderung kommen, 35 Prozent stemme der Verein selbst, erklärt Hans-Joachim Sommer, stellvertretender Beiratsvorsitzender. Neben der Zweirad-Ausstellung soll es in den alten Betriebshallen zukünftig auch Fahrrad-AGs in Kooperationen mit den Schulen geben, auch ein Café ist angedacht. Hartmut Behrensmeier: „Der Standort ist einfach ideal, direkt neben der Radwegtrasse.“

„Tag des Zweirads“

Ausfahrten: Jeder Teilnehmer der Ausfahrten bekommt im Ziel eine Medaille und einen Sachpreis. Für die drei größten Gruppen gibt es einen Grillwürstchengutschein. Anmeldung: Rewe-Parkplatz, Poststraße, ab 9.30 Uhr.

Stadtradeln: Beim „Tag des Zweirads“ findet die Siegerehrung der Aktion „Stadtradeln“ auf dem Parkplatz Poststraße statt. Der städtische Klimamanager Niklas Lajewski wird diejenigen, die als Einzelfahrer oder als Team die meisten Kilometer für die Stadt gesammelt haben, am 19. September auszeichnen.

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