Coronavirus

Bundeswehr beendet Corona-Einsatz

Landrat Jochen Hagt (Mitte) dankt den Soldatinnen und Soldaten für
 ihre Unterstützung in den vergangenen Monaten.
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Landrat Jochen Hagt (Mitte) dankt den Soldatinnen und Soldaten für ihre Unterstützung in den vergangenen Monaten.

Die Unterstützung der Soldaten im Gesundheitsamt läuft aus.

Radevormwald. Die Bundeswehr hat am Freitag ihren Corona-Einsatz im Kreisgesundheitsamt beendet. Das teilte eine Sprecherin am Freitagmittag mit. Neun Monate lang unterstützen bis zu 15 Soldaten die Mitarbeiter des Gesundheitsamts bei der Kontaktnachverfolgung. Nachdem das Infektionsgeschehen in den zurückliegenden Wochen zurückgegangen ist, hat der Oberbergische Kreis nun keinen Verlängerungsantrag gestellt.

„Die Kräfte der Bundeswehr haben in den zurückliegenden Monaten einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung des Infektionsgeschehens geleistet. Insbesondere als das Infektionsgeschehen sehr hoch war, haben sie dabei geholfen, täglich Tausende Anrufe abzuarbeiten und relevante Kontaktpersonen über die erforderlichen Maßnahmen zu informieren. Das Gesundheitsamt, die Unterstützungskräfte aus anderen Bereichen der Kreisverwaltung und die Bundeswehr haben Hand in Hand gearbeitet“, blickt Landrat Jochen Hagt zurück und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit. Weitere 14 Soldaten sind bislang noch im oberbergischen Impfzentrum im Einsatz. Ende Juni 2021 endet ihr Dienst, weil dann auch dieser Hilfeleistungsantrag ausläuft.

Die aktuellen Corona-Zahlen

Derweil meldete das Kreishaus für Donnerstag und Freitag insgesamt 26 neue Corona-Fälle im Kreisgebiet. Gleichzeitig sank jedoch die Sieben-Tage-Inzindenz – also die Zahl aller Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100 000 Einwohner – auf einen Wert von 43 am Freitag. Infiziert waren gestern 236 Personen, davon 21 in Radevormwald (drei mehr als am Mittwoch) und sechs in der Nachbarstadt Hückeswagen – eine Person weniger als vor zwei Tagen.

In den Krankenhäusern im Kreis wurden am Freitag 24 Oberberger behandelt, davon acht intensivmedizinisch. Sieben Patienten wurden beatmet. Seit Ausbruch der Pandemie im Kreisgebiet starben 246 Menschen mit oder in Folge einer Covid-19-Erkrankung.

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