Radevormwald

Autofahrer rammt Polizeikrad: Polizei meldet Ermittlungserfolg

Die Fußgängerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt.
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Zeugen brachten die Beamten auf die Spur des Mannes, der ein Polizeikrad gerammt haben soll.
  • VonKerstin Neuser
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Ende August hatte ein Autofahrer bei einer Polizeikontrolle ein Krad gerammt und den Fahrer zu Fall gebracht. Jetzt gibt es neue Entwicklungen in dem Fall.

Radevormwald. Die Polizei hat das Auto gefunden, mit dem ein Autofahrer auf einen Krad-Polizisten zugefahren ist und ihn gerammt hat.

Der Fall hatte im August für Schlagzeilen gesorgt: Am 24. August wollte ein Kradfahrer der Polizei einen schwarzen Peugeot 206 kontrollieren, der zwischen Radevormwald-Wilhelmstal und Wuppertal-Frielinghausen unterwegs war. Statt zu stoppen, fuhr der Autofahrer auf das Motorrad zu, brachte den Polizisten zu Fall und flüchtete anschließend.

Zunächst war unklar, woher das Auto stemmt: Das Kennzeichen an dem flüchtigen Wagen gehörte nicht zu dem Wagen - sondern war von einem Wagen aus dem Hochsauerlandkreis (Autokennzeichen HSK).

Jetzt kann die Polizei einen Erfolg vermelden: Wie die oberbergische Polizei mitteilt, kamen die Beamten auf die Spur eines 37-jährigen Lindlarers.

Zeugen geben den entscheidenden Hinweis

Zeugen hatten ihn auf Fotos als Fahrer des Autos wiedererkannt. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten in einer Garage das mutmaßliche Tatfahrzeug. Es wurde sichergestellt.

Lange Liste an Vorwürfen

Die Vorwürfe gegen den Tatverdächtigen wiegen schwer: Gegen ihn laufen nun Verfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Fahren ohne Fahrerlaubnis und ohne Versicherungsschutz, Urkundenfälschung und Verkehrsunfallflucht.

Der Verdächtige habe sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert, berichtet die Polizei.

Diese Strafe droht bei Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Im Falle einer Verurteilung drohen allein schon für den Tatbestand „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ Geld- oder Haftstrafen bis zu drei Jahren. Liegt ein besonders schwerer Fall vor, etwa weil ein „gefährliches Werkzeug“ dabei verwendet wird oder den Angegriffenen in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung bringt, sieht das Strafgesetzbuch ausschließlich Freiheitsstrafen vor - zwischen sechs Monaten bis zu fünf Jahren.

Weitere Blaulicht-Meldungen aus der Region finden Sie hier.

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