29. Mai

Rader treten endlich wieder in die Pedale

Gisela Nagel (Radsport Nagel), Bürgermeister Johannes Mans, Sven Schreiber (Radsport Nagel), Hans Joachim Sommer (IG Bismarck Zweiräder), Kirsten Hackländer (Stadt) und Hartmut Behrensmeier (IG Bismarck Zweiräder, v. l.) mit dem Hauptgewinn der diesjährigen Verlosung.
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Gisela Nagel (Radsport Nagel), Bürgermeister Johannes Mans, Sven Schreiber (Radsport Nagel), Hans Joachim Sommer (IG Bismarck Zweiräder), Kirsten Hackländer (Stadt) und Hartmut Behrensmeier (IG Bismarck Zweiräder, v. l.) mit dem Hauptgewinn der diesjährigen Verlosung.

Volksradfahren findet nach zweijähriger Pause am 29. Mai statt – Hauptgewinn ist ein Mountainbike.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Es darf in die Pedale getreten werden. Am Sonntag, 29. Mai, findet wieder das Volksradfahren statt. „Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause gehen wir endlich an den Start“, sagte Hartmut Behrensmeier vom Vorstand der IG Bismarck Zweiräder auf einem Pressegespräch am Dienstagmorgen. Seit diesem Jahr veranstalten die Interessengemeinschaft und die Stadt Radevormwald das Sportevent zusammen; zuvor lag das allein in städtischer Hand.

Hartmut Behrensmeier allerdings kennt sich aus, vor seinem Ruhestand war er als städtischer Eventmanager auch für das Volksradfahren zuständig. Jetzt plant und organisiert er gemeinsam mit dem IG-Vorsitzenden Hans Joachim Sommer und Kirsten Hackländer, die sich in der Stadtverwaltung um die Sparte Tourismus und Events kümmert, den Tag.

Gestartet wird das Volksradfahren um 11.15 Uhr. Die Uhrzeit ist so gelegt, dass auch alle Kirchgänger mitfahren können, sagt Behrensmeier. Rund 27 Kilometer liegen vor den Radlern. Es geht über den Rundradweg R1a. „Der hat sich in der Vergangenheit bewährt“, blicken die Organisatoren zurück.

Es ist kein Wettrennen.

Hartmut Behrensmeier

Gestartet wird am Schulzentrum Hermannstraße. Von dort geht’s Richtung Hückeswagen, durch den Höhsieper Tunnel bis ins Feldbachtal. Am Freizeitpark Kräwinkel vorbei führt die Route zurück an die Hermannstraße. „Es ist kein Wettrennen“, hebt Hartmut Behrensmeier hervor. „Das Volksradfahren ist ein Breitensportangebot für Jung und Alt.“

Seit 30 Jahren gibt es die Veranstaltung in der Bergstadt bereits. Zwischen 300 und 400 Teilnehmer machen sich stets auf den Weg. „In Spitzenzeiten sind an die 600 Radfahrer und -fahrerinnen mitgefahren“, berichtet Behrensmeier. Es sind nicht nur Radevormwalder Bürger und Bürgerinnen, die mitradeln. „Aus der ganzen Umgebung sind Leute dabei. Veranstaltungen wie diese fördern auch den örtlichen Tourismus“, erklärt er.

Der Strecke ist ausgeschildert, am Verpflegungsstand in Bergisch Born gibt es Müsliriegel und Mineralwasser. Der Ortsverein des DRK Dahlhausen übernimmt den Streckennot- und Sanitätsdienst. Bei der Anmeldung, die ab 9.30 Uhr möglich ist, erhält jeder eine Startkarte. Auf der Karte ist eine Nummer aufgedruckt – mit der können die Teilnehmer nach ihrer Rückkehr an der großen Verlosung gegen 14.30 Uhr teilnehmen.

Als Hauptgewinn winkt ein Fahrrad von Radsport Nagel im Wert von rund 600 Euro. „Ein Mountainbike, mit 27,5 Zoll für fast jede Größe zu fahren“, stellte Geschäftsführer Sven Schreiber am Dienstag das neongrüne Bike vor. Als weitere Preise gibt es unter anderem Sportbrillen und Rader Einkaufsgutscheine. „Für die größten fünf Gruppen halten wir wieder Gutscheine für Grillwürstchen bereit“, sagt Behrensmeier. Wichtig: Gewinnen kann nur der, der bei der Ziehung auch anwesend ist.

Hartmut Behrensmeier und Hans Joachim Sommer sind froh, dass die Sponsoren dem Großevent die Treue gehalten haben. Ohne Sponsoren drehen sich keine Räder – den Satz hat Hartmut Behrensmeier vor Jahren geprägt. „Und er bleibt aktuell“, betont er.

Wer ins Ziel einfährt, der kann sich am Grillimbiss oder der Kuchentheke stärken. Dafür sorgt wiederum die IG Bismarck Zweiräder. „Am Kuchenbüffet habe ich meine ganze Familie dabei“, verrät Hans Joachim Sommer. Alle helfen mit, vom Enkel bis zum Opa.

Auf dem Schulhof des Theodor-Heuss-Gymnasiums wird der Verein darüber hinaus eine kleine Ausstellung mit Exponaten aus ihrem Museum aufbauen, unter dem Motto „Rund ums Fahrrad“. Als Highlight sorgen der Weltmeister auf dem Hochrad, Hans Rügner aus Frankfurt, sowie Gerd Jajschick, Mitglied der IG Bismarck und ebenfalls auf einem historischen Gefährt unterwegs, für Unterhaltung.

Hintergrund

Start: Dank der Sponsoren wird auch dieses Mal beim Radevormwalder Volksradfahren kein Startgeld erhoben. Mitfahren können alle Fahrräder, klassische wie E-Bikes. Die Strecke des R1a ist gut zu meistern. Start ist um 11.15 Uhr, die Rückkehr sollte bis 14.15 Uhr erfolgen.

Museum: Die IG Bismarck-Zweiräder hat ihr Museum in den ehemaligen Bismarck-Zweiradwerken an der Leimholer Straße – direkt an der Bahntrasse.
www.ig-bismarck.de

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