Persönlicher Besuch ist möglich

Sternsinger bringen den Segen von Haus zu Haus

Die Sternsinger hoffen, dass sie von Haus zu Haus ziehen können. 
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Die Sternsinger hoffen, dass sie von Haus zu Haus ziehen können. 

Aktion läuft zum zweiten Mal unter Pandemie-Bedingungen.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Für die Organisatoren der Sternsingeraktion ist es das zweite Jahr unter Corona-Bedingungen. „Wir hoffen natürlich, dass wir am Samstag, 8. Januar, von Haus zu Haus ziehen und den Menschen den Segen persönlich bringen können“, sagt Regina Lambert. Mit Ehemann Mathias organisiert sie die Aktion für die katholische Gemeinde St. Marien. In den Wupperorten, in St. Josef, kümmert sich Katrin Sucharkiewicz um die Durchführung. Derzeit werden noch Jungen und Mädchen gesucht, die mitmachen wollen. „21 Gruppen für St. Marien wären ideal“, sagt Regina Lambert.

An der Wupper werden fünf bis sechs Gruppen gebraucht. Im Gottesdienst für die Kommunionkinder startete Regina Lambert einen Aufruf. Über die Sternsingerhotline, Tel. (01 60) 98 30 51 61 können sich alle Kinder, die Lust haben, melden. „Mitmachen kann jeder, konfessionsübergreifend“, sagt sie. Die Hotline können auch die Bürger nutzen, die Besuch von den Sternsingern bekommen möchten - auch der ist nicht an eine Konfession gebunden.

Der Besuch der Sternsinger wird nach den tagesaktuellen Corona-Regeln ablaufen. „Wir dürfen auch bei einer ausgesprochenen Einladung nicht in die Wohnung hineingehen“, bittet Regina Lambert um Verständnis. Stand heute ist der Besuch mit Abstand und Singen mit Maske erlaubt. Wer lieber keinen Besuch möchte, der kann sich – wie beim letzten Mal - am offiziellen Sternsingertag, 8. Januar, ein „Segenstütchen to go“ abholen - mit dem Segensspruch als Aufkleber und Infos zur Spendenaktion. Es gibt an diesem Tag vormittags zwei Ausgabestände: Einer steht am Caritashaus an der Hohenfuhrstraße, im Pfarrhof von St. Marien; ein weiterer Stand wird vor der Kirche St. Josef an der Kirchstraße in Dahlerau zu finden sein.

Im Januar 2021 konnten in der Bergstadt und in den Wupperorten die Sternsingergruppen nicht von Haus zu Haus ziehen und mit Kreide oder aufgeklebt den Segen „CMB“ für das lateinische „Christus Mansionem Benedicat“ (auf deutsch: „Christus segne dieses Haus) an den Türen anbringen. Plan B kam zum Zug, der soll auch für die kommende Aktion greifen, sollte abermals kein Besuch möglich sein.

Kronen und Umhänge sind schon ausgeteilt worden

„In diesem Fall erhält jeder ein Segenstütchen, die angemeldeten Haushalte bekommen sie in die Briefkästen. Und Tütchen liegen in den Kirchen St. Marien und St. Josef sowie bei PBS Schwanz aus“, erklärt Regina Lambert. Noch aber hoffen Organisatoren und die Kinder, dass sie von Haus zu Haus ziehen können. Die fünfjährige Lani und Bruder Marti (7) sind als Familie mit Mama Alexandra Zieß dabei. „Ich habe schon als Kind bei der Sternsingeraktion mitgemacht“, erzählt die Mama. Die Geschwister freuen sich schon auf den Tag.

So wie Svenja (6), die auch schon eine Krone und einen Umhang hat. Auch Paula (9), die Tochter von Regina und Mathias Lambert, macht immer gerne mit. Lamberts sind eine von drei Gruppen, die die Außenortschaften wie Hahnenberg besuchen.

Die Aussendungsmesse der Sternsinger findet am Donnerstag, 6. Januar, 14 Uhr, als Outdoor-Messe vor dem Caritashaus statt. Dann werden auch die Heiligen Drei Könige in der Krippe in St. Marien Einzug halten. Küster Frank Barlag hat die große Krippe zu Anfang der Adventszeit im Altarraum mit viel Liebe zum Detail aufgebaut. Derzeit sind dort die Hirten, Schafe, Esel und ein Ochse zu sehen. Der Tradition folgend kommen am Heiligen Abend Maria, Josef und das Jesuskind dazu, am 6. Januar folgen die Könige.

Hintergrund

Erlös: Der Erlös der Sternsingeraktion fließt nach Sierra Leone. Übers Kindermissionswerk wird Bischof Charles Campbell, zu dem die katholische Gemeinde Rade Kontakt hat, bei einem Programm zur Stärkung des Kindesschutzes und der Bildungschancen unterstützt.

Anmeldung: Anmeldelisten für einen Besuch der Sternsinger liegen in den Kirchen St. Marien und St. Josef sowie in der Wupper-Apotheke aus. Außerdem ist die Anmeldung über die Sternsinger-Hotline, Tel. (01 60) 98 30 51 61 möglich.

Die traditionelle Krippe in St. Marien bekommt noch Zuwachs: Am 6. Januar werden die Könige dazugestellt.

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