Workshops

Pläne kommen am Montag unter die Lupe

Klimaschutzmanager Niklas Lajewski (li.) und Burkhard Klein vom Stadtplanungsamt mit den Plakaten zu den Workshops im Mai.
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Klimaschutzmanager Niklas Lajewski (li.) und Burkhard Klein vom Stadtplanungsamt mit den Plakaten zu den Workshops im Mai.

Nach Abschlussworkshop soll Rad- und Fußwegekonzept beschlossen werden.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Mehrere Workshops zum Thema „Rad- und Fußwegekonzept“ hat es bereits gegeben – die Erstellung des Maßnahmenpakets befindet sich jetzt auf der Zielgeraden. Am kommenden Montag, 17. Oktober, wird das Planungsbüro „Planersocietät“ aus Dortmund im Abschlussworkshop ein machbares Konzept vorstellen – dazu sind alle Rader und Raderinnen eingeladen. Treffpunkt ist um 18 Uhr der Mehrzweckraum des Bürgerhauses am Schlossmacherplatz.

„Erarbeitet wurde das nun vorliegende Rad- und Fußwegekonzept aus den Anregungen der Bürger und Bürgerinnen wie auch aus den Erkenntnissen, die die Planer selbst beim Fußmarsch durch die Stadt und einer Radtour gewonnen haben“, sagt Niklas Lajewski, städtischer Klimamanager. Das vorliegende Konzept sei noch nicht in Stein gemeißelt. „Es dürfen durchaus noch Verbesserungsvorschläge gemacht werden. Dafür ist der Abschlussworkshop da,“ erklärt Lajewski.

Nach der Präsentation von den Planern Niklas Rischbieter und Lara Wohland gibt es die Möglichkeit, in Kleingruppen die Vorschläge final unter die Lupe zu nehmen. „Bis zum Abschlussdokument haben wir noch sechs Wochen Zeit“, sagt Niklas Lajewski.

Im kommenden Jahrsoll die Umsetzung starten

Im gemeinsamen Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt, sowie dem Ausschuss für Kultur, Verkehr und Tourismus soll es Ende November dann einen Beschluss für die Umsetzung des Konzepts geben. Erste Maßnahmen sollen bereits im nächsten Jahr umgesetzt werden „Die Handlungsschwerpunkte des Rad- und Fußwegekonzepts sind nach Priorität und Umsetzbarkeit angeordnet, so dass kurzfristige Verbesserungen möglich sind,“ erklärt der Klimamanager.

Themenschwerpunkte werden am Montagabend neben der Barrierefreiheit für Fußgänger bekannte Konfliktstellen wie die Kaiserstraße, Hermannstraße, die Durchgängigkeit der Radwege von und nach Remscheid und auch die Anbindung der Außenortschaften an die Innenstadt sein. Im Sommer 2021 hatte der Rat grünes Licht für die Erstellung eines Rad- und Fußwegekonzepts gegeben. Für die Umsetzung des Vorhabens gab es Fördermittel des Landes aus dem Programm „Vernetzte Mobilität und Mobilitätsmanagement“.

Bevor der Workshop zum Rad- und Fußwegekonzept am 17. Oktober startet, findet bereits um 17 Uhr im Mehrzweckraum des Bürgerhauses die Siegerehrung des „Stadtradelns“ statt. „Insgesamt 49 983 Kilometer haben die Rader und Raderinnen erradelt“, berichtet Niklas Lajewski. Stärkstes Team war Radsport Nagel mit 11 067 Kilometern, gefolgt von „Ausgewogen-Unverpackt-Team und der Firma Kuhn. Ausgezeichnet mit einer Urkunde werden überdies die Teams mit den meisten Kilometern pro Kopf und die Einzelfahrer. Mit dem ausgelobten Prämiengeld der Stadt unterstützen die Radler und Radlerinnen in diesem Jahr das Kinderhospiz Wuppertal.

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