Osterfeuer in Önkfeld wird entfacht

Das Osterfeuer wird wieder stattfinden, das Eierkippen aber noch nicht. Archivfoto: Roland Keusch
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Das Osterfeuer wird wieder stattfinden, das Eierkippen aber noch nicht. Archivfoto: Roland Keusch

Kulturgemeinde plant auch das Erntedankfest

Von Claudia Radzwill

Vergangene Woche gab das Land NRW das Okay für die Osterfeuer. Nach zwei Jahren Pause wegen der Corona-Pandemie sind die Brauchtumsfeuer wieder erlaubt. Am Donnerstagabend traf sich der Vorstand der Kulturgemeinde Önkfeld und beschloss: Auch in Oberönkfeld wird das Osterfeuer am Samstag, 16. April, entfacht.

Um 20.30 Uhr am bewährten Ort am Wasserspeicher vor Oberönkfeld geht es los, zuvor wird am gleichen Ort Pfarrer Philipp Müller von der lutherischen Gemeinde eine Andacht halten. „Am Samstagmorgen werden wir das Holz holen und aufschichten“, berichtet Jürgen Fischer. Die Mitglieder des Löschzugs Önkfeld übernehmen die Brandwache.

Vorsitzender betont: Das Brauchtumsfeuer sei keine Party

„Wir freuen uns auf den Abend“, sagt der Vorsitzende der Kulturgemeinde. Er berichtet, dass man auf der Sitzung überlegt habe, ob angesichts der angespannten Weltlage der Treff am Feuer angemessen sei. „Wir sind dann zur Überzeugung gekommen, dass es trotz allem weitergehen muss“, sagt Fischer. Das Brauchtumsfeuer sei keine Party. Für viele Menschen gehört das Osterfeuer zum Osterfest dazu.

Verzichten wird die Kulturgemeinde in diesem Jahr aber noch aufs Eierkippen vor dem Osterfeuer in der alten Landschule, dem Treffpunkt der Kulturgemeinde. „Unter Beachtung der Coronaschutzmaßnahmen wäre dies möglich gewesen, aber wir wollen nicht zu einem Hotspot werden“, sagt Fischer. Das Osterfeuer dagegen findet im Freien statt, der Platz am Wasserspeicher sei weitläufig. „Ein paar kleine Überraschungen für die Besucher und Besucherinnen halten wir aber dort parat“, verrät er.

Stattfinden soll - nach heutigem Stand - auch das Erntedankfest „Die Dorfgemeinschaft Önkfeld hat sich ebenfalls die Tage getroffen. Es steht fest: Wir starten mit den Planungen“, verkündet Fischer. Eine Änderung gibt er schon bekannt: Statt Samstag, Sonntag und Montag wird es das Erntedankfest Freitag, Samstag und Sonntag gefeiert. „Der Dorfabend am Montag fand in den Vor-Coronajahren immer weniger Resonanz“, erklärt Fischer. Von einem Freitagabend erhoffe man sich ein volleres Zelt. Das bedeute gleichzeitig, dass der Seniorennachmittag von Montag auf Freitag verlegt werde.

Den Wettbewerb um die Erntekrone werde es natürlich geben, auch die große Verlosung. Wie das Programm im Detail aussehen werde, werde Thema der nächsten drei, vier Monate sein. Wegen der Pandemie musste zwei Jahre lang auf die beliebten Dorf-Traditionen - Osterfeuer und Erntedankfest - verzichtet werden. „Die Frauenrunde, die Gymnastikgruppe und die Rückenschule konnten unter Corona-Regeln stattfinden,“ berichtet Jürgen Fischer. Gleiches galt fürs Bratwurstlotto und die Einweihungsveranstaltung des neuen Schieferdachs auf der alten Landschule.

Apropos Bratwurstlotto: Mit dem Bingospiel um geräucherte Mettwürstchen wird sich die Kulturgemeinde auch am Rader Stadtfest am Muttertagswochenende beteiligen.

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