Großereignis

„Night on Bike“ soll im August stattfinden

Der berühmt-berüchtigte Schweineberg gehört stets zu den Attraktionen bei der Night on Bike in Radevormwald. So soll es auch im August 2021 sein.
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Der berühmt-berüchtigte Schweineberg gehört stets zu den Attraktionen bei der Night on Bike in Radevormwald. So soll es auch im August 2021 sein.

Anmeldungen für zwei Rader Großereignisse laufen bereits.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Sven Schreiber schaut optimistisch auf den Sommer. Der Inhaber der Agentur „Hammerevents“ hat bereits für die beiden Rader Großereignisse „Night on Bike“ und den Panorama-Marsch die Anmeldeaccounts online gestellt. „Ich vertraue dabei auf die Bundesregierung“, sagt er. Von dort gab es die Aussage, dass für die zweite Jahreshälfte 2021 wieder Events geplant werden können. „Sollten diese Events dann aufgrund der Pandemie doch nicht zustande kommen, stellt die Regierung einen finanziellen Ausgleich in Aussicht. Das war für mich ausschlaggebend, mit der Planung meiner Veranstaltungen zu beginnen“, erklärt Schreiber. Immerhin brauche es Zeit, die Großveranstaltungen auf die Beine zu stellen.

Die „Night on Bike“ ist seit Jahren ein beliebter Treffpunkt. Bis zu 800 Bike-Fans starteten in der Vergangenheit beim 16- und 24-Stunden-Rennen für Einzelfahrer und Teams. Das Radsportevent ist weit über die Grenzen des Bergischen Landes hinaus bekannt. Jahr für Jahr zieht es auch viele Besucher in die Bergstadt. Sie stehen am Streckenrand, feuern die Fahrerriege an, oder feiern im Partyzelt auf der Alm in Ispingrade.

„Bei den Profi-Radrennen hat das auch gut funktioniert.“
Sven Schreiber, Organisator

Im vergangenen Jahr sollte die 7. Auflage stattfinden – coronabedingt musste sie abgesagt werden. Nun wird erneut Anlauf genommen. Datiert ist die „Night on Bike“ für das Wochenende vom 13. bis 15. August. Schreiber merkt, dass die Sportler darauf brennen, wieder dabei zu sein. Viele haben sich online schon angemeldet. „Einzelfahrer und Teams sind darunter“, berichtet Schreiber.

Im vergangenen Jahr hatte er Gutscheine für die bereits bezahlten Startkosten vergeben, auch davon seien viele eingelöst worden. Allerdings halten sich im Moment noch die Firmenteams zurück. Sven Schreiber kann es verstehen: „Für Unternehmen ist eine Planung in der Pandemie sehr schwer – man möchte ja keine komplette Abteilung in die Quarantäne schicken.“

Trotz allem Optimismus', die Vorbereitungen laufen anders als sonst ab. Schreiber ist sich bewusst darüber, dass „das Infektionsgeschehen uns alle bis in den Sommer noch begleiten wird“. Daher werden die Startberechtigungen nach Anmeldung vergeben, erklärt er. Dies greife aber nur, wenn es eine Teilnehmerbegrenzung geben sollte. Außerdem müsse man überlegen, ob ein negativer Coronatest vorgezeigt werden könne. „Bei den Profi-Radrennen hat das auch gut funktioniert.“ Erwägt wird auch eine Entzerrung beim Startprozedere. „Man könnte ihn über vier Stunden hinweg ziehen“, sagt Schreiber.

Ein anderes Problem, das er derzeit lösen muss, ist die Streckenführung. Das hat aber nichts mit der Pandemie zu tun. Daran ist der Borkenkäfer schuld. „Die ursprüngliche Strecke führt zu 50 Prozent durch den Bereich Espert. Dort ist durch den Schädling viel Wald zerstört worden – und es wurde abgeholzt. Ob dort die Wege bis zum Sommer wieder nutzbar sind, kann ich noch nicht abschätzen.“ Dann müsste eine Alternative her. „Die werde ich aber finden“, sagt Schreiber.

Die Premiere des Panoroma-Marsches konnte 2020 stattfinden. Im Oktober machten sich 50 Wanderer auf den Weg über den Bergischen Panoramasteig. Der 24-Stunden-Marsch findet unter dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ statt und richtet sich an Hobby-Wanderer wie auch an Sportler. Der Weg führt vorbei an Talsperren und tollen Aussichten. 100 Kilometer liegen vor den Teilnehmern, 14 000 Höhenmeter müssen bewältigt werden. Die schöne Landschaft konnten die Wanderer im Herbst allerdings nicht so richtig genießen, da es so früh dunkel war. Deswegen hat Sven Schreiber das Wanderevent vorverlegt: 2021 gibt es eine „Mittsommer-Edition“ am Wochenende vom 19. bis 20. Juni.

Um Winterdienst auf Radwegen und abschließbare Fahrradboxen ging es zuletzt auch in Remscheid.

„Night on Bike“

Ablauf: Die „Night on Bike“ startet am Sportzentrum Hermannstraße. Das Startgeld wird erst kurz vor dem Event abgebucht, Team- oder Einzelplatz müssen vorher gesichert werden. Die Wanderung über den Panoramasteig startet auf dem Firmengelände von Gira an der Röntgenstraße. Ziel ist die Ortschaft Odenspiel.

Anmeldung: Für das Rad-Event „Night on Bike“ und den Panorama-Marsch werden ab sofort Anmeldungen online entgegengenommen.

www.night-on-bike.de www.panoramamarsch.de

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