Wupperorte

Neues Schild aus Eichenholz heißt Besucher willkommen

Vor dem neuen Schild (v. l.): Vorsitzender Marcus Riese, Hans-Otto Ottfried (Beisitzer), Simon Rüggeberg (Schreinermeister), Mark Rittinghaus (Dachdeckermeister), Julian Lichte (Beisitzer), Monika Zierden (Beisitzerin), vorn Armin Barg (zweiter Kassierer und Pressesprecher).
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Vor dem neuen Schild (v. l.): Vorsitzender Marcus Riese, Hans-Otto Ottfried (Beisitzer), Simon Rüggeberg (Schreinermeister), Mark Rittinghaus (Dachdeckermeister), Julian Lichte (Beisitzer), Monika Zierden (Beisitzerin), vorn Armin Barg (zweiter Kassierer und Pressesprecher).

Bürgerverein für die Wupperorte hat bei Grunewald ein Begrüßungsschild aufgestellt.

RADEVORMWALD-s-g- Manche Dinge brauchen ihre Reifezeit, bevor sie realisiert werden. So entstand die Idee, den kleinen Rastplatz für Wanderer und Radfahrer aus Beyenburg kommend kurz vor Grunewald aufzuhübschen. Er ist überwuchert, der Boden ist wellig und die Bänke ähneln Relikten aus lange vergangen Zeiten. Der Bürgerverein für die Wupperorte wollte alles erneuern, einebnen und freischeiden. Zudem war ein Begrüßungsschild angedacht.

Anfang 2021 war die gesamte Planung von Günter Schmale erstellt und dokumentiert. „Die Bitte an die Stadtverwaltung um Unterstützung wurde nur sehr zurückhaltend aufgenommen“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. „Letztlich war der Bauhof bereit, ein Brett für eine Sitzbank neu zu erstellen. Somit wurde im Bürgerverein umgedacht.

Zwischenzeitlich jährte sich das Eisenbahnunglück

Eine Restaurierung statt einer Erneuerung sollte durch Eigenleistung der Mitglieder erfolgen.“ Der Eigentümer der Fläche, der Landesbetrieb Straßen NRW, habe dann nach „länger anhaltender Kommunikation“ schließlich grünes Licht für das Vorhaben gegeben. Zwischenzeitlich jährte sich das schreckliche Eisenbahnunglück von 1971 zum 50. Mal. Dieses geschah damals an der Stelle, die sich direkt unterhalb des Rastplatzes befindet. „Plötzlich, nach 50 Jahren sah sich die Stadtverwaltung Radevormwald bewogen, mittels einer Finanzspritze der Deutschen Bahn AG den Rastplatz zu verschönern und mit einem Gedenkstein zu versehen“, schildert der Bürgerverein den Fortgang. „Der Bürgerverein wurde nachdrücklich gebeten, seine Aktivitäten in Bezug auf die Landschaftsgestaltung und das Rastplatzmobiliar einzustellen.“

Somit verfolgte der Verein lediglich den Plan, ein Begrüßungsschild aufzustellen. Dies wurde von der Schreinerei Simon Rüggeberg nach dem Plan von Günter Schmale aus massiver Eiche gebaut. Der Dachdeckermeister Mark Rittinghaus sorgte dann für die bergische Bedachung mit Schiefer. Beide heimischen Handwerksbetriebe spendierten einen Teil ihrer Arbeitsleistung. „Auch die Volksbank Oberberg ließ uns großzügig einen Beitrag für das Projekt zukommen“, so der Verein.

Letztlich sei es die Aufgabe von Günter Schmale, Jürgen Knefel und Hans-Otto Ottfried gewesen, das Schild in ein solides Fundament zu bringen. Dazu seien immerhin zehn Säcke Zement verarbeitet worden. „Allen, am Projekt mitwirkenden Freunden sei herzlich gedankt“, so der Verein.

Das Schild wurde nun mit einer kleinen Feierstunde offiziell eingeweiht. Und die Resonanz bei den Bürgern sei bereits erfreulich, melden die Vereinsmitglieder: „Schon jetzt wurde aus der Bürgerschaft an der Wupper der Wunsch deutlich, auch am Ortseingang in Dahlhausen ein solches Schild zu installieren.“

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