Neue Spielgeräte am Familienzentrum Brede

Natalie Enneper, Leiterin der Gebäudewirtschaft, 1. Beigeordnete Simon Woywod (mitte) und Bürgermeister Johannes Mans stellen die neuen Spielgeräte am Familienzentrum vor. Foto: Claudia Radzwill
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Natalie Enneper, Leiterin der Gebäudewirtschaft, 1. Beigeordnete Simon Woywod (mitte) und Bürgermeister Johannes Mans stellen die neuen Spielgeräte am Familienzentrum vor.

Bei der Anschaffung wurde auf Nachhaltigkeit Wert gelegt

Von Claudia Radzwill

Auf dem Gelände zwischen Familienzentrum, Grundschule und Jugendtreff auf der Brede fallen Rutsche, Kletterwand und andere Spielplatzgeräte direkt ins Auge. Ganz neu, mit viel Holz. „Das war uns wichtig. Ökologisch und nachhaltig, darauf haben wir bei der Anschaffung Wert gelegt“, sagt Natalie Enneper, Leiterin der Gebäudewirtschaft der Stadt Radevormwald.

Die Spielgeräte gehören zum „Activity“-Konzept, das bereits für einen Soccerplatz am Jugendtreff „Life“ und den Bau des neuen Sportplatzes an der Wupper mit der Kunstrasenfläche sorgte. Für das Konzept gibt es Fördergeld über das Programm „Efre“ und NRW-Städtebaumittel. „80 Prozent beträgt der Fördersatz, 20 Prozent der Kosten trägt die Stadt“, erläutert Natalie Enneper. Die Gesamtinvestition betrage 770 000 Euro.

An der Wupper sei schon ein Zuzug von jungen Familien zu verzeichnen

Die Neugestaltung der Spiel- und Sportflächen ist Bestandteil des Integrierten Handlungskonzepts für die Wupperorte. „Wir sind angetreten, das Quartier an der Wupper attraktiver zu machen, es aufzuwerten“, hebt Bürgermeister Johannes Mans hervor. Stand heute sei bereits ein Zuzug von jungen Familien zu verzeichnen. „Es zeigt, dass wir etwas erreicht haben, der Standort eine positive Entwicklung erfährt.“ Beim Integrierten Handlungskonzept stehen neben der Schaffung von Spiel- und Sportbereichen auch die ökologische Aufwertung vor Ort sowie der Umbau des Jugentreffs „Life“ und des Bürgerzentrums am Siedlungsweg im Mittelpunkt. Natalie Enneper hofft, dass die Baumaßnahmen an den beiden Gebäuden im März starten können. Die verschiedenen Vorhaben werden je aus verschiedenen Fördertöpfen unterstützt.

Ökologisch aufgewertet wird auch die Spielplatzfläche noch. Mit neuem Rasen und Bäumen. „Mit Hochbeeten und Igelunterschlupf wird es Lernorte geben,“ sagt Natalie Enneper. Bei der Auswahl der Spielgeräte hatten die Kinder aus den Wupperorten ein Mitspracherecht. „Wir haben Aufrufe per Plakate gestartet“, berichtet Natalie Enneper. Es gab zwar einige Geräte auf dem Areal, aber die waren in die Jahre gekommen - und wurden nun ersetzt. Bunte Wipptiere, eine Motorikwand, Turmrutsche, Balancierbalken, eine Hängematte- wie eine Doppelschaukel laden jetzt zum Spielen und Klettern ein. Nach dem Votum der Kinder hatte Natalie Enneper sich das Angebot verschiedener Anbieter angesehen, hatte Kataloge durchforstet und sich mit Kollegen im Rathaus ausgetauscht.

Eigentlich sollte der Aufbau der Geräte bereits im November stattfinden. „Es gab aber Lieferschwierigkeiten“, sagt sie. So wurden die Spielgeräte in dieser Woche montiert, samt Fallmatten und Zuwegung. Die Spielfläche ist öffentlich zugänglich - bis 19 Uhr. Dann schließt auch das Familienzentrum.

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